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Prinz Harry, hier bei den

Prinz Harry, hier bei den "Invictus Games" 2019. Bild: imago images / bStephen Lock / i-Images

Football-Star feierte mit Prinz Harry in Vegas – bis ein anzüglicher Fehler Security-Einsatz auslöste

Heute ist Prinz Harry ein liebender Ehemann und Familienvater, gibt sich bei öffentlichen Auftritten stets seriös und pflichtbewusst. In seinen Zwanzigern war der heute 35-Jährige aber als "Party Prinz" verschrien, feierte gerne und viel, tauchte in seinen Single-Zeiten in Clubs auch mit verschiedenen Frauen an seiner Seite auf.

Auch Las Vegas stattete der Royal den ein oder anderen Besuch ab. In "Sin City", die Stadt der Sünden, entstanden unter anderem die legendären Fotos von einem nackten (und angetrunkenen) Prinzen in einer Hotelsuite. Der ehemalige australische Football-Star Campbell Brown begegnete Harry 2011 in einer jener wilden Partynächte, wie er dem Sport-Blog "Thirsty Camel" in einem Video-Interview berichtete, aus dem die "Daily Mail" zitiert. Das Interessante an der Geschichte: Harry verhielt sich tadellos, der Sportler allerdings schlug über die Stränge.

Brown war damals ursprünglich in Vegas, um an einem Trainingscamp teilzunehmen, erklärte er in dem Gespräch. Zusammen mit ein paar Teamkameraden verstieß er dann aber gegen die Ausgangssperre, um sich ein paar Drinks im Club "XS" zu gönnen. Zuerst habe er den Prinzen für ein Harry-Lookalike gehalten, erinnert sich der Sportler. "Ich ging also in seine Richtung, neben seiner Sitzgruppe standen zwei schlanke Typen, die aufgepasst haben. Er saß dort mit drei anderen Männern. Ich rief: 'Harry!' Er schaute mich an und da wusste ich, dass es tatsächlich Prinz Harry war."

Prinz Harry war für ein Pilotentraining in Las Vegas

Man sei dann ins Gespräch gekommen, Campbell Brown hätte sich zu Harry und seinen Freunden gesellt. Der Prinz sei wegen eines Pilotentrainings mit der Royal Airforce, für die er damals noch arbeitete, in der Stadt gewesen, erklärte er seinem Gegenüber. Die Männer hätten sich auch über die australische Football League ausgetauscht.

Als Sportler Hand an Harry legte, verstand die Security keinen Spaß

Dann hätte Brown einen weiteren Wodka Cranberry getrunken und sei schließlich auf eine anzügliche Idee gekommen: "ich habe diese Eigenart, dass ich mir zu jeder Stunde nach Mitternacht einen Knopf meines Hemds öffne. Ich sah auf die Uhr, es war gegen zwei Uhr nachts. Also habe ich mein Shirt aufgeknöpft und dann wurde auch noch mein absoluter Lieblingssong gespielt, 'Give Me Everything' von Pitbull." Und weiter:

"Ich fing also an, zu dem Song zu tanzen, ich machte meine Hemdknöpfe auf, drehte mich zu Harry und versuchte, auch sein Hemd zu öffnen. Ich wurde an der Schulter angetippt und mir wurde gesagt: 'Zeit zu gehen, Kumpel!'"

Die Hand an der Schulter gehörte einem von Harrys Sicherheitsleuten, laut Campbell Brown hatte er Männer von Scotland Yard engagiert. Harry hätte seine Leute zwar zurückgepfiffen, dem Football-Star dann aber auch gesagt: "Es war nett, dich kennenzulernen." Campbell habe den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden und hätte den Club daraufhin freiwillig verlassen.

Sein Fazit: "So grob kann man nicht mit einem Prinzen umgehen."

(ab)

Harry-Biografin wütet: "Sollen dankbar über Freiheit sein, nach der sie sich sehnten"

Angela Levin veröffentlichte 2018 das Werk "Harry: A Biography of a Prince". Vor Kurzem fällte sie zu den neuesten Vorkommnissen rund um das Prinzenpaar ein vernichtendes Urteil und sagte dem "Telegraph": "Harry ist ein Schatten des Prinzen geworden, den ich einmal kannte." Und weiter: "Die endlosen Ankündigungen des Paares über ihre Geschäftsabschlüsse könnten als unsensibel angesehen werden zu einer Zeit, wenn Hunderttausende ihre Lebensgrundlagen verlieren."

Nun meldet sie sich erneut zu dem …

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