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Harry und Meghan, hier bei einer Veranstaltung im Dezember 2017, machten ihre Beziehung im November 2016 publik.

Harry und Meghan, hier bei einer Veranstaltung im Dezember 2017, machten ihre Beziehung im November 2016 publik. Bild: Getty Images Europe / WPA Pool

Buch über Anruf von Palast-Mitarbeiter, der Meghan Markle verstörte

Schon im Sommer 2016 hatte es erstmals Gerüchte gegeben, dass Prinz Harry Schauspielerin Meghan Markle daten würde. Es tauchten zwar gemeinsame Paparazzi-Fotos auf, doch die beiden ließen sich Zeit, ihre Beziehung offiziell zu bestätigen. Bis zum November desselben Jahres, als sich Harry zu einem Statement genötigt sah, da die britische Presse nicht aufhören wollte, "seiner Freundin" nachzustellen.

Und nur einen knappen Monat später soll ausgerechnet Meghans Umgang mit den Paparazzi Grund dafür gewesen sein, dass sie einen unangenehmen Anruf aus dem Kensington Palast erhielt. Dies berichten die Königshaus-Insider Omid Scobie und Carolyn Durand in ihrem neuen Enthüllungsbuch "Finding Freedom". In diesem schildern sie Kennenlernen, Verlobung, Hochzeit und eben auch den "Megxit" aus der Sicht von Harry und Meghan. Zusammengearbeitet haben die Sussexes mit den Autoren angeblich nicht, dafür sollen aber gut einhundert Personen aus ihrem Umfeld sie mit (positiven) Details und Anekdoten versorgt haben.

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"Finding Freedom" von Omid Scobie und Carolyn Durand erschien am 11. August (HQ, 16,39 Euro). Bild: HQ

Meghans besondere Goldkette sorgt für Ärger

Im Dezember 2016 also war Meghan Markle gerade auf dem Weg zu ihrem Lieblings-Blumenhändler in ihrer damaligen Heimat Toronto, als Fotografen sie mit einem pikanten Schmuckstück ablichteten: einer 300-Dollar-Goldkette der Designerin Maya Brenner, die mit den filigranen Buchstaben M und H (für "Meghan" und "Harry") besetzt war – ein indirektes Zeichen der Verbundenheit mit ihrem Freund Harry. Am selben Tag postete die "Suits"-Darstellerin auf ihrem längst gelöschten Instagram-Account zudem noch ein Foto ihres Beagles Guy, der einen kleinen Pulli mit der Union Jack, der britischen Flagge, trug. Ein weiteres Indiz darauf, für welchen Landsmann Meghans Herz schlägt.

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Dieses Foto ihres Hundes veröffentlichte Meghan bei Instagram. Bild: Instagram/meghanmarkle_official

Anruf bringt Meghan Markle aus der Fassung

So gut die kleinen Liebesbeweise bei ihren Fans auch angekommen sein müssen, im Kensington Palast war man "not amused". Die "Finding Freedom"-Autoren wissen zu berichten, dass Meghan zwei Tage nach diesen Andeutungen auf ihre Beziehung mit Harry einen Anruf eines Palast-Mitarbeiters erhielt, der alles andere als gut gelaunt war: "Man sagte ihr, dass das Tragen einer solchen Kette die Fotografen nur anstacheln würde, noch mehr Fotos von ihr mit den entsprechenden Headlines zu machen."

Während des Anrufs soll Meghan dem Palast-Mitarbeiter nicht widersprochen und nur aufmerksam zugehört haben. Das Gespräch habe ihr aber nachhaltig zugesetzt, heißt es in dem Buch weiter. "Sie war frustriert und sehr emotional", schreiben Scobie und Durand.

Sie habe gewusst, dass der Angestellte nur gute Absichten gehabt habe, ihr das Leben habe leichter machen wollen, aber dass "jemand aus dem Büro ihres Freundes ihr sagte, welchen Schmuck zu tragen dürfte und welchen nicht, das war einfach zu viel". Meghan soll sich daraufhin verstört einer engen Freundin anvertraut haben und den Tränen nahe gewesen sein. "Ich kann nicht gewinnen", sollen ihre Worte am Telefon gewesen sein. Und weiter:

"Sie tun so, als wäre ich an den Bildern schuld, dass ich die Fotografen anstachele, dass allein sie zu beachten schon falsch wäre. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Erst gestern haben die Leute im Netz geschrieben, ich sehe auf Bildern furchtbar aus, dabei versuche ich doch nur, die Fotografen einfach zu ignorieren."

Meghan war der Meinung, dass sie es niemandem recht machen könne: Beachtete sie die Fotografen oder lächelte sie auf Bildern, war der Kensington Palast in Aufruhr, ignorierte sie die Paparazzi und legte sie eine abweisende Haltung an den Tag, waren ihre Fans enttäuscht.

Tatsächlich soll Justin Trudeaus Ehefrau Sophie Grégoire Meghan den entscheidenden Rat gegeben haben, wie mit solch einem Dilemma umzugehen sei: Sie sollte den engen Mitarbeitern ihres Freundes vertrauen, da sie schließlich nur das Beste für das Paar wollten. Und tatsächlich wurden Paparazzi-Schnappschüsse von Meghan von dieser Zeit an deutlich seltener...

(ab)

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