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FILE PHOTO: Britain's Prince Harry and his wife Meghan, arrive to attend the Mountbatten Festival of Music at the Royal Albert Hall in London, Britain March 7, 2020. REUTERS/Simon Dawson/Pool/File Photo

In solch einem royalen Aufzug wird man Meghan und Harry künftig wohl nicht mehr sehen. Bild: reuters / Simon Dawson

Das war der Moment, in dem Harry und Meghan Monarchie entfliehen wollten

Seit knapp fünf Monaten ist der "Megxit" vollzogen: Prinz Harry und Herzogin Meghan siedelten von Großbritannien über Kanada und Los Angeles schließlich nach Santa Barbara um, wo sie ein Multi-Millionen-Dollar-Anwesen kauften und sich mit Söhnchen Archie wohl auf Dauer niederlassen wollen.

Der Weg zu diesem Leben abseits der Krone war von zahlreichen Hürden, Auseinandersetzungen mit den Royals und auch finanziellen Unwägbarkeiten durchzogen. Was ihren Wunsch, sich als Senior Royals zurückzuziehen, ursprünglich entfachte, beschreiben die Autoren Omid Scobie und Carolyn Durand in ihrem neuen Enthüllungsbuch "Finding Freedom".

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"Finding Freedom" von Omid Scobie und Carolyn Durand erschien am 11. August (HQ, 16,39 Euro). Bild: HQ

So hätten die zahlreichen Negativ-Schlagzeilen Mitte und Ende vergangenen Jahres die Sussexes mürbe gemacht, wissen die Journalisten zu berichten. Ehemalige Angestellte und andere dem Paar ehemals nahestehende Personen packten in Boulevardblättern über das Leben im Kensington Palast aus. Dass Meghan ihre Angestellten aus dem Bett klingeln oder sie anschreien würde, waren noch die harmloseren Behauptungen.

"Niemand konnte leugnen, dass das Paar emotional erschöpft war, egal, ob sie nun selbst die Verursacher oder ob sie nur Opfer einer gnadenlosen Maschinerie waren", heißt es in dem Werk. Eine Quelle verriet den Autoren weiter:

"Sie fühlten sich unter Druck gesetzt. Sie fühlten sich alleingelassen."

Ihr Sohn sollte nicht das gleiche Schicksal ereilen, weshalb Harry und Meghan beschlossen, dass sich etwas in ihrem Leben ändern müsste, vor allem, was die "negativen Kräfte", wie die Autoren es beschreiben, anging. Sie wollten der Monarchie entfliehen. Durand und Scobie berichten: "Harry und Meghan beschlossen, dass sie das Land für eine Weile verlassen müssen. Weihnachten stand kurz vor der Tür und es in Sandringham umgeben von Mitgliedern der königlichen Familie zu verbringen, klang nicht gerade nach einem Urlaub."

Darum gingen Meghan und Harry nach Kanada und nicht in die USA

Also beschlossen sie, die zweite Novemberhälfte sowie den ganzen Dezember in Kanada zu verbringen. Tatsächlich stand auch Meghans amerikanische Heimat für ihre Auszeit zur Debatte, doch sie entschieden sich schließlich dagegen: "Sie waren der Meinung, dass ein Commonwealth-Land eher angebracht war." Zur Erklärung: Das Commonwealth ist eine lose Verbindung souveräner Staaten, die vorrangig vom Vereinigten Königreich und Nordirland und dessen ehemaligen Kolonien gebildet wird.

Nachdem ihr Entschluss festgestanden hatte, traten Harry und Meghan zu ihrer Reise an, weit weg von der Krone: "Angeschlagen und verletzt von den Attacken der Boulevardpresse und der fehlenden Unterstützung der königlichen Familie, machten sie sich auf den Weg nach Vancouver Island, in das 18-Millionen-Dollar-Anwesen, das ihr Freund Ben Mulroney von Musikproduzent David Foster für sie vermittelt hatte."

Und Royal-Fans wissen: Der mehrwöchige Trip nach Kanada war der Beginn des "Megxits".

(ab)

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Harry schrieb Queen E-Mail mit dringender Bitte – doch die ließ ihn warten

Mehrere Monate sind seit dem "Megxit" nun schon vergangen. Harry und Meghan bauen sich mit Söhnchen Archie ihr neues Leben in Santa Barbara auf. Zuletzt hatte sich die Herzogin in einem Interview zu einem kleinen Seitenhieb auf die britische Königsfamilie hinreißen lassen, als sie erklärte, "aus so vielen Gründen" froh sei, wieder in ihrem Heimatland zu leben.

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