Weltall

Stephen Hawkings Asche wird heute in der Westminster Abbey beigesetzt

Stephen Hawking wird am Freitagmittag  (13 Uhr MESZ) in der Londoner Westminster Abbey beigesetzt. Die Asche des Astrophysikers soll zwischen den Gräbern des Universalgelehrten Isaac Newton und des Naturforschers Charles Darwin beerdigt werden.

Hawking war am 14. März im Alter von 76 Jahren in Cambridge gestorben. In der Universitätsstadt hatte Ende März auch die Trauerfeier mit 500 geladenen Gästen stattgefunden.

An der Beisetzung in London wollten so viele Menschen teilnehmen, dass Hawkings Kinder schließlich 1000 Einladungen verlosten. Der Komponist Vangelis komponierte ein Stück zu Ehren des Wissenschaftlers, das in der Kirche zu hören sein wird.

Vangelis ist zum Beispiel für dieses Stück bekannt:

abspielen

Video: YouTube/VangelisVEVO

Auf der Beerdigung werden Hawkings Familie und Freunde, sowie Schulkinder und Wissenschaftler zu Gast sein. Eingeladen sind unter anderem der US-amerikanische Physik-Nobelpreisträger Kip Thorne, der britische Astronom Martin Rees und drei junge Menschen, die – so wie auch Hawking selbst jahrelang – nur mit technischen Hilfsmitteln kommunizieren können.

Der Forscher litt an der unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Seit Jahrzehnten war er fast völlig bewegungsunfähig und saß im Rollstuhl. Er entwickelte Theorien zum Ursprung des Universums und zu Schwarzen Löchern.

Hawking, der als Popstar der Wissenschaft galt, beschäftige sich auch mit populären Themen wie Zeitreisen und Außerirdischen. Sein Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" wurde millionenfach verkauft.

(sg/dpa)

Unterdessen im All:

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Völlig übertrieben: "Gott des Chaos" rast angeblich auf Erde zu – so reagieren Experten

Auch schon verunsichert? Na, hoffentlich nicht: In den vergangenen Tagen sorgten zahlreiche Berichte für Verunsicherung bei Lesern. In den Meldungen hieß es, ein Asteroid, gerne auch mal "Gott des Chaos" genannt, rase auf die Erde zu.

Der 340 Kilometer breite Himmelskörper soll die Welt in zehn Jahren am 13. April 2029 erreichen – Grund zur Panik also? Am Dienstagvormittag war man aufgrund der Hiobsbotschaften im digitalen Blätterwald beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) …

Artikel lesen
Link zum Artikel