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Bild: gettyimages/montage

Bei Fotos – Wie Facebook einen Unterschied zwischen Männern und Frauen macht

Der belgische Sicherheitsforscher Inti De Ceukelaire hat am Wochenende eine bizarre Entdeckung gemacht. Für Facebook gibt es offenbar gravierende Unterschiede zwischen unseren männlichen und weiblichen Facebook-Freunden. Zumindest was die Foto-Suche angeht.

In der Facebook-Suche seines Accounts gab Inti De Ceukelaire die englischen Wörter "photos of my female friends" ein. Und *schwupp* lächelten ihm einige seiner Facebook-Freundinnen entgegen.

Aber als der Belgier dann "photos of my male friends" in die Suche eintippte, tauchte kein einziges bekanntes Gesicht seiner männlichen Facebook-Freunde auf.

Stattdessen wirft Facebook bei dieser Suchanfrage Random-Fotos von Sexpuppen, Bananen mit Eichel oder Nahaufnahmen von Frauenpopos in hautengen Yogahosen aus.

Das Magazin "The Next Web" hatte zuerst über Inti De Ceukelaires bizarre Entdeckung berichtet und schreibt: "Mit ziemlicher Sicherheit ist das ein unschuldiger Fehler."

Oder, Mark Zuckerberg? Wenn nicht bitte nochmal diese Lachnummer:

(so)

Mark Zuckerberg ist selbst Opfer des Facebook-Skandals, sagt er

In der Anhörung im US-Kongress sagte Zuckerberg auf eine entsprechende Frage, dass auch seine Informationen an das umstrittene Datenanalyse-Unternehmen Cambridge Analytica gegangen seien. Weitere Details dazu gab es zunächst nicht.

Facebook wusste seit Ende 2015 von der unerlaubten Datenweitergabe – gab sich aber mit der Zusicherung zufrieden, dass sie vernichtet worden seien und informierte die betroffenen Nutzer nicht. Das wird erst jetzt nachgeholt.

(aj/dpa)

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