Digital

"Es war mein Fehler" – Zuckerberg übernimmt Verantwortung für Facebook-Skandal 

Nach dem Datenskandal um Cambridge Analytica ist Facebook-Chef Mark Zuckerberg auf einer wochenlangen Entschuldigungstour. Am Dienstag und Mittwoch steht er im US-Kongress Rede und Antwort. 

In einer bereits am Montag vorab verbreiteten Stellungnahme übernimmt Zuckerberg die Verantwortung für den Daten-Skandal des Konzerns: 

"Es war mein Fehler, und es tut mir leid. Ich habe Facebook gegründet und ich bin verantwortlich dafür, was hier passiert".

Mark Zuckerberg 

Hier geht es zur vollständigen Stellungnahme Zuckerbergs.

Sein Unternehmen habe nicht genügend gegen einen Missbrauch der von ihm bereitgestellten Instrumente zur Online-Vernetzung getan. Dies gelte für die Verbreitung von Falschnachrichten und Hassrhetorik, ausländische Einmischungen in Wahlen und den Zugriff auf Nutzerdaten.

Zuckerberg gelobte Besserung: "Es wird einige Zeit brauchen, um all die Veränderungen abzuarbeiten, die wir vornehmen müssen, aber ich bin dem Ziel verpflichtet, es hinzubekommen." Der Facebook-Chef hatte sich bereits seit Aufkommen des Skandals mehrfach entschuldigt und seine persönliche Verantwortung betont.

Bei den Anhörungen droht Facebook eine schärfere Regulierung des Geschäfts. Zuckerberg kann sich auf harte Fragen einstellen: Mehrere Senatoren und Abgeordnete kündigten in den vergangenen Tagen bereits an, dass sie den Facebook-Chef hart rannehmen wollen.

Zuckerberg gibt sich seit Tagen Mühe, die Situation zu entschärfen. In Blogeinträgen und einer einstündigen Telefonkonferenz mit Journalisten räumte er Fehler ein und versprach schärferen Datenschutz für die Zukunft. Zudem reduzierte Facebook bereits den Zugriff von App-Entwicklern auf Nutzerinformationen deutlich und ergriff Maßnahmen für mehr Transparenz bei Anzeigen mit politischen Themen und Wahlwerbung. Zugleich bekamen Nutzer mehr Möglichkeiten zum Schutz ihrer Privatsphäre gemäß der EU-Datenschutzgrundverordnung.

(czn/dpa/afp)

Themen

"Die Sims": In 5 Schritten vom Innenarchitekten zum Serienkiller

Erstmal ein großes Haus bauen, zwei Tage lang einrichten und dann nach und nach alle auf immer absurdere Art und Weise hinrichten.

Wer schon mal "Die Sims" gespielt hat, kennt das: An einem Wochenende im Jahr versacken wir plötzlich vollkommen in dem Spiel. Aus "nur mal kurz reingucken" werden sechs Stunden, in denen wir eine schöne, heile Welt erschaffen – nur um sie dann möglichst kreativ ins virtuelle Höllenfeuer zu werfen. 

Machen wir uns nichts vor: Vom Innenarchitekten zum Serienkiller sind es nur wenige Klicks…

Erstmal erschaffen wir uns ein Sims-Alter-Ego und vielleicht eine schrägere WG noch dazu. Damit dieser …

Artikel lesen
Link zum Artikel