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Zu früh dunkel? 4 Life-Hacks, um mehr Licht in euer Leben zu bekommen

Drumrumreden ist nicht mehr. Es ist zu offensichtlich: Der Sommer ist vorbei. Da mag es an einigen Tagen noch November-ungewöhnlich warm sein, spätestens wenn es um 17 Uhr draußen schon düster ist, wissen wir wieder, was das Kalenderblatt anzeigt. Herbst! Winter! Düsternis! *heul*

Das wird bis zur Wintersonnenwende am 21. Dezember auch Tag für Tag schlimmer. Schrittweise bekommen wir weniger Tageslicht ab und das wiederum drückt vielen von uns auf die Stimmung.

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Denn je weniger Tageslicht unsere Netzhaut empfängt, desto mehr geraten unsere inneren Uhren aus dem Takt und das kann Verstimmungen, Erschöpfung oder richtiggehende Schwermut befördern.

Wir fühlen uns müde, abgespannt und ohne Energie. Willkommen, Winter Blues! 

Aber dem sind wir zum Glück nicht hilflos ausgeliefert. Es gibt einige Tipps, wie wir auch in der dunklen Jahreszeit etwas Licht ins Leben kriegen und uns besser fühlen können.

Et voilà:

Tageslichtlampe

Je weniger Tageslicht wir abkriegen, desto höher ist der Spiegel des Schlafhormons Melatonin in unserem Blut. Wir fühlen uns entsprechend eher müde. Um uns wacher zu fühlen, brauchen wir also mehr Licht. Viel mehr Licht.

Und das lässt sich mit sogenannten Tageslichtlampen herstellen. Die positive Wirkung von Lichttherapie wurde mittlerweile von etlichen wissenschaftlichen Untersuchungen belegt und kommt in vielen Kliniken zum Einsatz.

Aber wer ca. 50 Euro investieren möchte, kann sich auch zuhause vor eine solche Lampe setzen und sich be-lichten lassen.

So sieht eine Tageslichtlampe aus:

Voraussetzung: Die Lampe sollte 10.000 Lux abstrahlen und so aufgestellt werden, dass das Licht direkt auf die Netzhaut strahlen kann. Wer sich täglich eine Dosis Licht für mindestens 30 Minuten – am besten zu Tagesbeginn – gönnt, der kann schon nach zwei Wochen mit einer Stimmungsverbesserung rechnen.

Das Ganze ist zugegebenermaßen zu anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber hey, der Winter ist eben kein einfacher Gegner.

Wenn es euch richtig schlecht geht: Ab zum Arzt!

Solltet ihr unter schwerer Müdigkeit, Energielosigkeit und/oder Verstimmungen leiden, dann solltet ihr euch ärztlich oder psychologisch abchecken lassen. 

Raus mit Euch!

Sich schlapp zu fühlen kann im Winter schnell zu einem Teufelskreislauf führen. Denn wer sich zu schlapp für Bewegung fühlt und deswegen zum netflixenden Stubenhocker mutiert, der wird auch irgendwann richtig schlapp, weil er seinen Körper nicht in Bewegung bringt.

Also: Ab nach draußen und Blätter sammeln!

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Bild: imago stock&people

Also, auch wenn's schwer fällt: Raus mit Euch. Schon ein kleiner Spaziergang von 30 Minuten Dauer kann helfen, die Lebensgeister inklusive Kreislauf auf Trab zu bringen.

Zusätzlicher Vorteil: Ihr erhöht die Chance, "echtes" Tageslicht einzufangen. Dazu taugt schon die tägliche Mittagspause. 

Vitamin D

Einige von uns leiden in den Winter-Monaten an Vitamin D-Mangel. Denn das Vitamin wird zwar vom Körper selbst hergestellt, aber eben vor allem mit Hilfe von Sonnenlicht. 

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Ein Vitamin D-Mangel wird oft mit Schlafstörungen und Stimmungstiefs in Verbindung gebracht.

Was also tun? Wer diesen Sommer nicht ausreichend Vitamin D-Depots angelegt hat kann mit der Ernährung ein wenig gegensteuern und fetten Fisch wie Makrele und Lachs, aber auch Pilze und Eier essen.

Hört auf Eure innere Uhr

Schlussendlich sollten wir aber auch einfach ein wenig mehr in uns hineinhorchen. Also unsere Müdigkeit nicht künstlich mit viel Licht bekämpfen, sondern unserer inneren Uhr auch einmal nachgeben und früh ins Bett gehen. Wer acht Stunden Schlaf in der Nacht abbekommt, wird sich automatisch fitter fühlen. Auch wenn es draußen noch düster ist.

Habt ihr auch Tipps gegen den Winter Blues? Schreibt es in die Kommentare!

Im Sommer war aber auch nicht alles Sonnenschein:

Die ultimative Winter-Diskussion: Weihnachtsfan gegen Weihnachtshater

Video: watson/Helena Düll

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