Könnten dir bald auch wieder in freier Wildbahn begegnen: Bären.
Könnten dir bald auch wieder in freier Wildbahn begegnen: Bären.
Bild: picture alliance / W. Veeser

Warum es bald wieder Bären in Deutschland geben könnte

01.06.2018, 12:00

Der Wolf ist in Deutschland längst wieder sesshaft geworden – nach Einschätzung des Bundesamts für Naturschutz (BfN) könnte in Zukunft auch der Bär zurückkehren.

"Angesichts der Bärenpopulationen zum Beispiel in Norditalien oder in Slowenien ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass irgendwann auch Braunbären wieder in Deutschland sesshaft werden."
Beate Jessel vom BfN 
"taz" vom Freitag

Der Bär ist nach der Europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie eine streng geschützte Art. Auch in Deutschland ist er ebenso wie Wolf und Luchs nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt.

Was tun, wenn der Bär vor dir steht?

"Es gibt immer ein Restrisiko bei wilden Tieren", sagte Beate Jessel vom BfN. Aber die Wahrscheinlichkeit einer unangenehmen Begegnung mit einem Bären oder einem Wolf sei "ausgesprochen gering". Wichtig sei es, in Gebieten, wo diese Tiere zuwanderten, die Bevölkerung aufzuklären, wie sie sich verhalten solle. Zudem gelte es, konsequente Maßnahmen zum Schutz der Weidetiere umzusetzen.

Fast so schön wie die Nachricht, dass der Bär zurückkommt. 9 Tiere, die vornehme Blässe für den heißesten Shit halten: 

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9 Tiere, die vornehme Blässe feiern
quelle: picture alliance/dpa
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In Deutschland tauchte in den vergangenen Jahrzehnten erst einmal ein Bär auf.

Bruno der "Problembär" wurde damals vom bayerischen Ministerpräsidenten zur Chefsache erklärt: 

Bruno war der erste Bär, der 171 Jahre nach der Ausrottung wieder Deutschland betrat. Allerdings wurde der Bär im Sommer 2006 in Bayern erschossen, weil Bruno auf der Suche nach Nahrung auch in Siedlungsnähe geplündert hatte. 

(hd/afp)

Wie sehr freust du dich über die Rückkehr des Bären nach Deutschland? Schreib es uns in die Kommentare!

Koko, der sprechende Gorilla ist tot 

Koko, der klügste Affe der Welt ist tot. Die Affendame, die mit mehr als 1000 Handzeichen kommunizieren konnte, ist am Mittwoch im Alter von 46 Jahren in Kalifornien gestorben, das berichtete die BBC.

Sie sei "im Schlaf gestorben", hieß es in einer Pressemitteilung der Gorilla Foundation.

Die Tierpsychologin Penny Paterson hatte Koko Gebärdensprache beigebracht. Sie soll bis zu 2.000 englische Wörter verstanden haben.

Paterson beschrieb Koko als eine Affendame mit großem Ego und einem noch …

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