Digital

Nach der Weitergabe von HIV-Daten seiner Nutzer hat Grindr jetzt reagiert

Grindr – eine Dating-App für Schwule – hat wegen der Weitergabe von sensiblen Nutzerdaten an externe Unternehmen heftige Kritik geerntet. Die norwegische Forschungsinstitution Sintef hatte herausgefunden, dass die Firma Infos wie etwa den HIV-Status, das Datum des vergangenen HIV-Tests oder den Wohnort an die Softwarefirmen Apptimize und Localytics weitergegeben hatte. (BuzzFeedNews)

Bei anderen Apps ist die Sache mit den Daten nicht besser:

Am Montag erklärte das Unternehmen, dass es die sensiblen Daten der Nutzer nicht mehr mit anderen Firmen teilen werde. Bryce Case, der Sicherheitschef von Grindr, erklärte: Es sei üblich, solche Daten, mit Unternehmen zu teilen, um die eigene Seiten-Performance zu verbessern. 

Inzwischen hat Grindr die Daten für die beiden externen Diensten gelöscht.

Der Technologie-Chef Scott Chen betonte, das Unternehmen habe niemals persönliche Nutzerdaten an Dritte weitergegeben oder verkauft und werde dies auch nie tun. Die beiden betroffenen Firmen würden von Grindr dafür benutzt, seine Plattform zu testen und zu bewerten. (CNN)

(hd) 

Traust du dich, noch Dating-Apps zu nutzen? Oder hast du Angst um deine Daten? Schreib es uns in die Kommentare!

Themen

"Die Sims": In 5 Schritten vom Innenarchitekten zum Serienkiller

Erstmal ein großes Haus bauen, zwei Tage lang einrichten und dann nach und nach alle auf immer absurdere Art und Weise hinrichten.

Wer schon mal "Die Sims" gespielt hat, kennt das: An einem Wochenende im Jahr versacken wir plötzlich vollkommen in dem Spiel. Aus "nur mal kurz reingucken" werden sechs Stunden, in denen wir eine schöne, heile Welt erschaffen – nur um sie dann möglichst kreativ ins virtuelle Höllenfeuer zu werfen. 

Machen wir uns nichts vor: Vom Innenarchitekten zum Serienkiller sind es nur wenige Klicks…

Erstmal erschaffen wir uns ein Sims-Alter-Ego und vielleicht eine schrägere WG noch dazu. Damit dieser …

Artikel lesen
Link zum Artikel