2019 ändert sich WhatsApp – und es wird dir vermutlich nicht gefallen

Für einige dürfte die Änderung auf WhatsApp ein Grund sein, sich endlich mal nach Messenger-Alternativen umzuschauen. Denn: Vermutlich im Februar 2019 wird die App Werbung ausspielen. Das wurde nun von Facebook bestätigt. 

Aber bislang gab es doch auch keine Werbung?

Ja. Das hat einen einfachen Grund: Facebook hatte WhatsApp vor rund fünf Jahren gekauft. Mit im Vertrag enthalten war eine Klausel, dass der Messenger bis Anfang 2019 kein Geld verdienen muss. 

Diese Frist läuft jetzt ab. Bei der Menge an Usern ist es für Facebook nur allzu verlockend, durch Anzeigen im Status eine Menge Geld zu verdienen. 

Der Ex-Chef von WhatsApp fand die Pläne nicht gut: 

Wie kam es raus?

Auf einem Panel, auf das sich mehrere Medien, wie "Business Insider" oder "AdAdage" beziehen, sagte Carolyn Everson, Facebooks Vizepräsidentin für Globale Marketingstrategien: 

"Werbung für wachsende Unternehmen steht nicht im Widerspruch zu den Menschen."

Und weiter: 

"In Schwellenmärkten hängt der gesamte Lebensunterhalt davon ab, ob Kleinunternehmer erfolgreich mit ihrem Business sind oder nicht."

WhatsApp und Werbung könne diesen Firmen offenbar entscheidend helfen.

"Ich denke, es ist eine gute Entwicklung für unsere Gesellschaft und bei WhatsApp waren wir bisher sehr vorsichtig und langsam bei diesem Thema."

(hd)

Mark Zuckerberg ist selbst Opfer des Facebook-Skandals, sagt er

In der Anhörung im US-Kongress sagte Zuckerberg auf eine entsprechende Frage, dass auch seine Informationen an das umstrittene Datenanalyse-Unternehmen Cambridge Analytica gegangen seien. Weitere Details dazu gab es zunächst nicht.

Facebook wusste seit Ende 2015 von der unerlaubten Datenweitergabe – gab sich aber mit der Zusicherung zufrieden, dass sie vernichtet worden seien und informierte die betroffenen Nutzer nicht. Das wird erst jetzt nachgeholt.

(aj/dpa)

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