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Was passiert, wenn in deiner Kleinstadt auf einmal ein Banksy auftaucht

Port Talbot ist eine Kleinstadt in Wales. Knapp 40.000 Einwohner, Stahlindustrie. Auf der Tourismus-Website der Region wird eine Brücke als die erste Attraktion der Stadt gelistet. Mit anderen Worten: In Port Talbot ist nicht viel los.

Bis jetzt. Denn jetzt hat Port Talbot eine Attraktion. Einen echten Banksy.

Wie britische Medien berichten, hat der Streetart-Künstler letzten Dienstag ein Kunstwerk an einer Garage hinterlassen. Es zeigt ein Kind, wie es mit ausgestreckten Armen das Gesicht nach oben reckt, um Schneeflocken in seinen Mund fallen zu lassen. Doch wer die andere Seite der Garage betrachtet, sieht, dass die vermeintlichen Schneeflocken eigentlich Asche sind:

Hier ist das komplette Werk zu sehen:

Banksy hat dazu selbst einen Post verfasst:

Bewohner der Stadt beschweren sich offenbar schon seit Monaten über eine Art Ascheregen, der von den Stahlwerken der Stadt kommen soll. Gary Owen, ein Mann aus Port Talbot, will Banksy im Sommer deswegen kontaktiert haben, erklärte er dem Nachrichtenportal "Wales Online". Banksys Werk lässt nun nicht viel Spielraum bei der Interpretation, wen der Künstler für den vermeintlichen Ascheregen verantwortlich macht.

Ascheregen und Selfie-Alarm in Port Talbot

Fest steht zunächst vor allem, dass halb Port talbot aus dem Häuschen ist. Das Werk wird von Bewohnern mit viel Herzblut beschützt. Ein Zaun wurde davor aufgebaut, die Wand selbst bekam einen Plastikschutz und sogar Security wurde dorthin beordert. 

Einem der Sicherheitskräfte ist es wohl auch zu verdanken, dass das Werk in der Nacht zu Samstag nicht zerstört wurde. Denn ein "besoffener Schwachkopf", wie die BBC einen Anwohner zitiert, hatte wohl versucht, den Schutz abzureißen, doch er konnte von einer Sicherheitskraft in die Flucht geschlagen werden.

Nochmal Glück gehabt. Im nächsten Jahr soll eine dauerhafte Lösung für den Schutz des Werkes gefunden werden.

(gw)

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Video: watson/Nico Franzoni, Adrian Müller

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