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FILE PHOTO: Britain's Prince Harry and his wife, Meghan, Duchess of Sussex, leave after attending the Endeavour Fund Awards in London, Britain March 5, 2020. REUTERS/Hannah McKay/File Photo

Verdienen nun ihr eigenens Geld: Prinz Harry und Herzogin Meghan. Bild: reuters / Hannah Mckay

Insider über "Megxit": Fehler kostete Harry und Meghan wesentlich besseren Deal

Seit dem 31. März sind Prinz Harry und Herzogin Meghan raus aus der ersten Royal-Reihe: die "Königliche Hoheit"-Titel sind abgelegt, ihre Abhängigkeit von der Queen beendet, die Zahlungen aus dem britischen Steuertopf eingestellt. Wie sich die Sussexes, schwülstig gesprochen, ihren Weg aus dem Schraubstock der Monarchie in die Freiheit bahnten, erzählt das neue Enthüllungsbuch "Finding Freedom".

Dessen Autoren Omid Scobie und Carolyn Durand führten nach eigenen Angaben hunderte Gespräche mit Personen aus Harrys und Meghans engstem Umfeld und schildern den Weg zum "Megxit" und dessen unmittelbare Folgen in einem sehr gefälligen Ton. Allerdings kommt in den letzten Kapiteln des Werkes auch ein Insider zu Wort, der dem Prinzenpaar einen groben Schnitzer bei den Rücktritts-Verhandlungen mit dem Königshaus unterstellt.

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Das Enthüllungsbuch "Finding Freedom" erschien am 11. August. Bild: HQ

Bekannt ist, dass nach Harrys und Meghans öffentlichem Instagram-Statement und dem Launch ihrer neuen Internetseite die Queen mit einem knappen Statement auf den Wunsch ihres Enkels und dessen Frau reagierte und ankündigte, nun intensive Gespräche führen zu müssen.

"Megxit"-Arbeit begann für Harry nach Treffen mit der Queen so richtig

Dafür traf sie sich mit Harry, Prinz William, Prinz Charles und den engsten Vertrauten der jeweiligen royalen Haushalte – dem Buckingham Palast, Clarence House und dem Kensington Palast – im königlichen Landsitz Sandringham, um zu einer Übereinkunft zu kommen. Der grobe Zeitstrahl für Harrys und Meghans Rückzug aus dem Königshaus soll an diesem Nachmittag beschlossen worden sein, die Einzelheiten musste Harry aber selbst in der kommenden Woche nachverhandeln, berichtet ein Insider den Autoren: "Harry verbrachte die nächsten paar Tage mit intensiven Meetings und Telefonkonferenzen mit den ranghöchsten Mitarbeitern aller drei royalen Haushalte [...], die von Charles' Privatsekretär Clive Alderton angeleitet worden waren. William war mehr als froh darüber, die Angelegenheit seinen Angestellten überlassen zu können."

Bei diesen Meetings soll der Ton oft rau gewesen sein: "Harry verglich diese Treffen mit einem Erschießungskommando", heißt es in "Finding Freedom". Der Insider berichtet weiter: "Es wurden viele gegenseitige Anschuldigungen gemacht. Es war alles sehr ungesund."

Der "größte Streitpunkt" soll tatsächlich das liebe Geld gewesen sein, wissen die Autoren zu berichten: "Es war natürlich leicht zu sagen, dass sie keine weiteren Gelder aus dem Sovereign Grant beziehen würden aber eine ganz andere Sache, das auch durchzuziehen." Mit diesen Streitpunkten hätte das Paar bei vielen Angestellten für "Kopfzerbrechen" gesorgt. Wer sollte künftig für ihre Büroangelegenheiten bezahlen, wer für ihre Kleidung, wer für die Sicherheitsmaßnahmen?

Harry und Meghan gingen ohne Absprache mit Rücktrittsplan an die Öffentlichkeit

Am Ende entschied man sich schließlich mit dem Segen der Queen, dass Harry und Meghan mit ihrem Rücktritt als Senior Royals nicht nur auf Einnahmen aus dem Sovereign Grant verzichten, sondern sogar die Renovierungskosten ihres Anwesens Frogmore Cottage (rund 2,7 Millionen Euro) zurückzahlen würden, die aus Steuergeldern geschöpft worden waren. Dabei hätte das Paar einen wesentlich besseren Deal bekommen können, so der Insider, hätten sie mehr nach den royalen Regeln gespielt: "Harry und Meghan hätten ein sehr viel vorteilhafteres Abkommen treffen können, das ihnen auch ermöglicht hätte, so zu leben, wie sie es sich vorstellten, wenn sie die Dinge auf viel privatere und würdevollere Weise gehandhabt hätten."

Denn, zur Erinnerung: Das Paar hatte seinen Wunsch, sich aus dem Königshaus zurückzuziehen, öffentlich gemacht, ohne vorher die übrigen Familienmitglieder einzuweihen, was sehr viel Unmut bei den höherrangigen Royals hervorgerufen hatte. Heißt: Wären Harry und Meghan sensibler und geduldiger an die Angelegenheit herangegangen, hätten sie heute vielleicht noch mehr Geld zur freien Verfügung.

Und auch in dem den Sussexes gegenüber sehr wohlwollendem Buch wird deutlich, wer die treibende Kraft beim "Megxit" gewesen sein soll: "Die Angestellten des Königshauses beschuldigen Meghan – und einige Familienmitglieder tun dies ebenfalls."

(ab)

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