Wirtschaft
Copenhagen/Denmark 05.September 2018. British Burberry store in danish capital. (Photo.Francis Joseph Dean / Deanpictures. PUBLICATIONxNOTxINxDEN

Bild: imago stock&people

Burberry will keine Kleidung mehr verbrennen – und der Pelz soll auch weg

Die britische Luxusmodemarke Burberry will ihr Image aufpolieren und nicht verkaufte Ware nicht mehr verbrennen. Auch echter Pelz soll nicht mehr verarbeitet werden. Das Traditionshaus war zuletzt in die Kritik geraten, weil es laut Angaben im Geschäftsbericht 2017/18 nicht verkaufte Kleidung im Wert von rund 32 Millionen Euro verbrannte.

Als Gründe wurden ein mögliches Überangebot und die Gefahr der Produktfälschungen genannt. Nun will die Firma verstärkt unverkäufliche Ware weiter verwerten, spenden oder recyceln, wie sie am Donnerstag mitteilte. Zudem wird kein echtes Fell mehr verarbeitet. Auch andere Luxusmodefirmen wie Gucci, Versace und Stella McCartney haben Pelz bereits aus ihrem Angebot gestrichen.

"Moderner Luxus bedeutet, sozial und ökologisch verantwortlich zu sein", sagte Firmenchef Marco Gobbetti. Dies sei für Burberry von zentraler Bedeutung und der Schlüssel zu langfristigem Erfolg. Gobetti versucht gerade, das Modelabel neu zu positionieren und hofft dabei auch auf den Designer Riccardo Tisci, der ehemals für Givenchy Mode etwa für Beyonce oder Madonna kreierte. 

(pbl/reuters)

Themen

Oh No! Die Dürre macht unsere Pommes teurer (und kürzer) 😱

Es gibt ja wohl nichts Schöneres, als Pommes Rot-Weiß im Freibad? Und deshalb rollt da gerade ein riesen Problem auf uns alle zu. Wegen der anhaltenden Dürre könnten die Fritten sehr bald teurer werden, Grund ist die schlechte Kartoffelernte. Die kartoffelverarbeitende Industrie warnt vor Qualitätsproblemen und drohenden Engpässen.

Mit der Trockenheit spitze sich die Lage "dramatisch" zu, hieß es in einer Stellungnahme des Bundesverbands der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden …

Artikel lesen
Link zum Artikel