Leben

Wieder vermisst – wie Norman seinen obdachlosen Vater sucht

Es ist eine Geschichte, die sich nun traurigerweise wiederholt: Der Twitter-Nutzer Norman, der den Account "@deintherapeut mit mehr als 34.000 Followern betreibt, sucht seinen obdachlosen Vater. Schon wieder. 

Obdachlose müssen in Dortmund 20 Euro Strafe zahlen

Video: watson/Felix Huesmann, Lia Haubner

Norman koordiniert die Suche in Hamburg von Boston aus, wo er als Au-Pair arbeitet

Wie auch zu Weihnachten 2017 bekommt Norman für seine Suche im Netz auch viele Anfeindungen: Manche vermuten hinter seiner Suche vor allem die Suche nach Aufmerksamkeit.

Wo könnte Normans Vater sein?

Zuletzt soll sein Vater vor einer "Lidl"-Filiale in der Carl-Petersen-Straße in Hamburg-Hamm gesehen worden sein. Norman meint: "Falls ihr jemanden seht, der ihm ähnlich sieht, aber nicht sicher seid: Fragt ihn nach Norman oder Steven. Durch den Alkohol vergisst er viel und schnell, aber an seine Söhne erinnert er sich immer."

Oft sei der Vermisste auch im Hamburger Hammer Park unterwegs, oder an der Hammer Landstraße. Norman zeigt sich auf Twitter optimistisch: "Wir haben meinen Papa schon mal gefunden und ich bin mir sicher, wir schaffen das wieder."

(pb)

watson-Kolumne

Mutter-Kolumne: Warum mir Insta-Mums und Mumfluencer das Leben zur Hölle machen

"Schonungslos ehrlich" – die Mama-Kolumne ohne Insta-Filter

Eine Sache habe ich noch nie verstanden: Wieso meine Freundinnen und Bekannten, sobald sie Mutter wurden, ihre Profilbilder bei WhatsApp, Instagram oder Facebook durch die Köpfe ihrer Kinder ersetzten. Das Profil trägt doch deren Namen, also wieso kommuniziere ich jetzt plötzlich mit einem drei Monate alten Baby oder einem nackten Neugeborenen-Fuß?

Jaja, ich kann es mir schon vorstellen, das Bild ist süß und die Hormone sind gewaltig. Deshalb wird von vielen ein neu geborenes Baby bei …

Artikel lesen
Link zum Artikel