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Hurrikan "Florence" kommt – und vor Tierheimen bilden sich lange Schlangen 🐶❤

Elisabeth Kochan
Elisabeth Kochan

Die USA bereiten sich auf einen Hurrikan vor. Sturm "Florence" wird die nächsten Tage an der Ostküste der Vereinigten Staaten eine Spur der Zerstörung hinterlassen. 

Und während wir uns natürlich um das Wohl der dort ansässigen Menschen sorgen, geraten andere Lebewesen dabei schnell in Vergessenheit: Was passiert eigentlich mit den Tieren, die in Tierheimen oder -pensionen im Gefahrengebiet untergebracht sind?

Für viele von ihnen sind diese Unterkünfte nicht der feste Wohnort; zahlreiche Tiere werden dort von ihren Besitzern abgegeben, weil diese vor dem Sturm fliehen und ihre Vierbeiner nicht mitnehmen können. Bevor man diese Tierbesitzer allerdings dafür verurteilt, sollte eines klar sein: Manche Herrchen und Frauchen machen sich gar nicht erst die Mühe, ihrem Tier eine temporäre Unterkunft zu finden, sondern lassen sie allein daheim – den Elementen schutzlos ausgeliefert.

Da kann dann nur noch die Tiernotrettung helfen, wie hier bei Hurrikan "Harvey" 2017:

August 28, 2017 - Cypress, TX, United States - A Texas National Guard soldier holds a rescued dog as guardsmen and volunteer fire and rescue personnel evacuate residents and their pets trapped by flooding in the aftermath of Hurricane Harvey August 28, 2016 in Cypress, Texas |

Bild: picture alliance/ZUMA Press

Immerhin gibt es auch viele Menschen, denen das Wohl der Tiere am Herzen liegt. So wie Ali Standish, eine Autorin aus North Carolina, die ein zu evakuierendes Tierheim im Gefahrenbereich von "Florence" aufsuchte, um einen der dort untergebrachten Hunde für das Wochenende bei sich aufzunehmen.

Ali war zum Glück nicht die Einzige mit dieser Idee:

"Die Schlange von Menschen, die darauf warten, für das Wochenende Pflegehunde aufzunehmen, damit die Tierheime an der Küste vor 'Florence' evakuiert werden können. Hinter mir stehen noch viele weitere. Manchmal sind Menschen in Ordnung."

Alis Tweet verbreitete sich rasend schnell, wurde mittlerweile +68.000-mal gelikt und fast 14.000-mal kommentiert. Viele Tierfreunde hatten nicht von der kritischen Situation gewusst, mit der sich die Tierheime in "Florences" Schneise konfrontiert sahen, und kamen durch Alis Post auf die Idee, selbst ein Pflegetier zu beherbergen – in den eigenen, sichereren vier Wänden, in liebevollen Händen, die einem verängstigten Tier ein wenig die Angst nehmen können würden. Viele von ihnen legten weite Strecken zurück, um den Tieren und Tierheimen zu helfen.

Ali selbst nahm den süßen Floyd bei sich auf:

Und der fühlt sich ganz offensichtlich gut aufgehoben:

Was passiert mit den Tieren, die keine "Pflegefamilie" finden?

Obwohl "Florence" bisher nur als Hurrikan der Stufe 1 gilt, ist es natürlich möglich, dass die teils effektiv nur aus Pappe bestehenden Bauten der Tierheime im Sturm ernsten Schaden nehmen – ein traumatisches, wenn nicht sogar lebensbedrohliches Erlebnis für die Tiere. Doch nicht alle Tierheime schaffen es, vor einem solchen Sturm jedes Tier in kompetente Pflege-Hände abzugeben. Die, die zurückbleiben, müssen dennoch "weg" – und werden in andere Tierheime transportiert.

Das bedeutet für die Tiere jedoch viel Stress – genau wie für die Mitarbeiter:

Die Tierrettung "Big Fluffy Dog Rescue" evakuierte Tiere aus South Carolina nach Nashville, Tennessee:

"15 Katzen haben gestern Abend den letzten Transport aus dem Pawney-Island-Tierheim aus South Carolina erwischt. Gegen Mitternacht trugen wir 15 extrem genervte Katzen aus dem Transporter (und 6 genauso wenig begeisterte Chihuahuas). Die Katzen werden an verschiedene Katzen-Rettungsstellen geliefert [...]. Wenn Blicke töten könnten, hätten mich mehrere der Katzen gestern direkt ins Jenseits befördert. [...]"

Wie ernst Tierbesitzer einen solchen Sturm nehmen sollten, verdeutlicht diese Nachricht der Tierretter:

"Hier sind die Fakten: Wenn ihr in einem Gebiet wohnt, das vom Sturm getroffen werden soll, stehen die Chancen gut, dass eure Haustiere sterben, wenn ihr nicht mit ihnen flüchtet. Ihr vielleicht auch. 
[...] Das ist nicht bloß steigendes Wasser, und wenn man das noch nicht selbst miterlebt hat, kann man sich nicht vorstellen, was einem da bevorsteht. Eure Haustiere sind davon abhängig, dass ihr die richtigen Entscheidungen für sie trefft [...]."​

Umso wichtiger ist die Initiative von Ali und all den anderen Tierliebhabern, die sich dazu bereit erklärt haben, die zu evakuierenden Tiere bei sich aufzunehmen! 😻

Wir drücken die Daumen, dass weder Menschen noch Tiere im Gefahrengebiet Schaden nehmen!

Dieser Hund ist auch alles andere als happy:

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