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Bier aus dem Hahn und der nackte Kevin – das waren die Tops und Flops der Aprilscherze

Erster April heißt humoristisches Wettlaufen um den größten Haha-Erfolg im Internet. In Deutschland, aber auch weltweit. Wir präsentieren euch die besten und schlechtesten Scherze, die ihr lieber nicht glauben solltet. Top oder Flop? Wir können uns selber nicht entscheiden:

+++ Der Juso-Vorsitzende zieht sich für Tierechtsorganisation aus +++

Kevin Kühnert hat sich für eine Anti-Pelz-Kampagne augezogen, vermeldet die Tierrechtsorganisation PETA. Für "Ink, not Mink" zeigt Kühnert seinen tätowierten Körper als politisches Statement: „Trag deine eigene Haut, nicht die von Tieren“. 

Kühnert hat sogar ein Hasen -Tattoo, das auf dem Bild gut zu sehen ist. Die Tiere liegen ihm besonders am Herzen.

+++ In Bayern gibt es bald Bier direkt aus dem Wasserhahn +++

Eine bayerische Brauerei möchte ihren Kunden demnächst einen ganz besonderen Service bieten: Sie sollen das Bier direkt aus der Leitung bekommen. Dazu werden Leitungen von der Brauerei direkt in die Küche verlegt. In diesem Video wird die Technik dahinter erklärt:

+++ Seehofer will Bären zurück nach Deutschland holen +++

Seine Partei, die CSU, war damals für die Abschußgenehmigung des "Problembären" Bruno verantwortlich. Doch nun, da Horst Seehofer Heimatminister ist, möchte er den ehemals in Deutschland heimischen Bären wieder hier anzusiedeln. Um jeden Preis: "Der Braunbär gehört zu Deutschland wie Wolf, Wisent und Elch. Nicht umsonst ist er auf vielen Wappen und Flaggen zu finden", sagte er der Tagesschau

Doch das wird schwierig, denn der Braunbär müsste wohl aus Russland importiert werden. Nicht ganz einfach, angesichts der aktuellen politischen Lage.

+++ FDP will Feiertage zusammenlegen +++

Auch bei der FDP hat man sich einen, ähem, Scherz zum 1. April ausgedacht: Die Partei schlägt vor, Ostersonntag und Ostermontag zu fusionieren. So würde schneller wieder gearbeitet und entsprechende Mehreinnahmen erwirtschaftet.

Hier der Tweet der Partei:

Na vielen Dank auch!

+++ Alkoholverbot im Prenzlauer Berg +++

Die "Berliner Zeitung" meldet, dass ab Juli diesen Jahres ein Alkoholverbot in dem Berliner Bezirk herrschen wird. Tankstellen, Supermärkte und Spätis sollen in der Zeit zwischen 22h-5h keinen Alkohol mehr verkaufen dürfen - alkoholische Waren werden in den Kassensystemen in dieser Zeit einfach geblockt.

Maximilian Häberle, Vorstandsvorsitzender von “Kein Rausch in Prenzlberg! e.V.”, verspricht sich davon mehr Ruhe und weniger Glasscherben im Bezirk. Auch hofft er, dass Kreuzberger und Friedrichshainer zum Party machen zukünftig in ihren Bezirken bleiben werden: “Dann bekommt man in der M10 wenigstens wieder einen Sitzplatz.”

+++ 200 Cabrios für die Polizei +++

Die Bundesbereitschaftspolizei freut sich. Denn für die Einsätze in den Sommermonaten wurden dort gerade 200 Cabriolets geordert.

Tweet der Bundesbereitschaftspolizei

+++ Keine Berichterstattung über Autotune-Rapper mehr +++

Das Magazin "Juice" hat angekündigt, die Berichterstattung über Musiker, die Autotune verwenden, mit sofortiger Wirkung einzustellen. Man wolle sich damit wieder auf die Grundwerte des Hip-Hop zurückbesinnen:

"Bedingt durch den vermehrten Einsatz von Autotune ist eine Abgrenzung des Genres Deutschrap zu Schlagermusik heute oftmals kaum noch möglich. Dieser Fehlentwicklung wollen wir mit dieser Maßnahme aktiv entgegenwirken."

+++ Kai Diekmann wird wieder Chefredakteur – aber nicht bei "Bild" +++

"Aber wenn man eine solche Aufgabe angetragen bekommt, kann man als Journalist nicht Nein sagen!" Mit dieser branchenüblichen Floskel verkündete Kai Diekmann heute auf Twitter seine Rückkehr in den Journalismus, zum Hamburger Abendblatt:

+++ S-Bahn soll Erste-Klasse-Abteil bekommen +++

Der Verkehrsverbund VBB will in U- und S-Bahnen Premium-Abteile einführen, berichtet der "Tagesspiegel". Der preisliche Zuschlag soll 25 Prozent des regulären Ticketpreises betragen.

Um die Premium-Abteile einzurichten, werden die Plätze für Fahrräder und Kinderwägen wegfallen. Ein Sprecher der Verkehrsbetriebe erklärte dazu: "Damit kommen Sie ja jetzt schon kaum mehr in die Züge." Die Realisierung für Busse wird derzeit noch geprüft.

Haben wir einen richtig guten April-Scherz übersehen? Schickt uns euren Input in den Kommentaren:

Passt auch zum 1. April: Politiker, die aus Tassen trinken

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