Sport Bilder des Tages AMSTERDAM, Ajax - Bayern Munchen, football, Champions League Season 2018/2019, 12-12-2018, Johan Cruijff Arena . Bayern Munchen player Thomas Muller (L) with an karate kick to Ajax player Nicolas Tagliafico (R) during the game Ajax - Bayern . Ajax - Bayern PUBLICATIONxNOTxINxNED x2685831x

Bild: imago sportfotodienst

Müllers Kung-Fu-Tritt: So vorbildlich reagiert er selbst – und so lustig die Fans

Beim spektakulären 3:3 zwischen Ajax Amsterdam und Bayern München steht eine Viertelstunde vor dem Ende Thomas Müller im Mittelpunkt. Der deutsche Weltmeister sieht nach einer Kung-Fu-Aktion gegen Nicolas Tagliafico die Rote Karte:

Bayern-Star Müller kümmert sich sofort um seinen Gegenspieler. Er merkt, was er angerichtet hat. Seine Reaktion zeigt auch, dass er seinen Gegenspieler nicht gesehen hat und ziemlich überrascht war. Nach dem Spiel sagt Müller gemäß der Münchner "TZ": 

"Es war natürlich keine Absicht."

Als der 29-Jährige in die Ajax-Kabine ging, um sich bei Tagliafico zu entschuldigen, war der Argentinier schon nicht mehr da.

In weit über 500 Profispielen ist es Müllers erste Rote Karte und nach einer Gelb-Roten Karte vor neun Jahren erst der zweite Platzverweis in seiner Karriere.

Torhüter Manuel Neuer nahm seinen Mitspieler in Schutz. "Es war so, dass er den Mann nicht gesehen hat. Und dann den Fuß hochnimmt." Diskussionen darüber, dass es in einem Platzverweis endete, gab es nicht. "Eindeutig", so das Urteil von Bayern-Trainer Niko Kovac, "es war genau vor mir bei der Trainerbank." Nun muss der deutsche Rekordmeister abwarten, für wie viele Spiele Thomas Müller von der UEFA gesperrt wird.

Und die Fans? Die haben wie immer ihre ganz eigene Art dieses Foul zu verarbeiten:

(ram)

Fliegen ohne Foul: Diese Torhüter

Meinung

Vier Gründe, warum sich der FC Bayern aktuell arrogant verhält

Beim FC Bayern scheint der Lockdown trotz der Sonderrolle des Fußballs wohl langsam seine Spuren zu hinterlassen. Oder die vergangenen Titelfeiern haben die Verantwortlichen eine ganz andere Realität erleben lassen. Anders ist es nicht zu erklären, dass Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Samstagabend im "Aktuellen Sportstudio" ganz selbstverständlich erklärt: "Wir sind nicht arrogant."

Nun gut. Wenn er das sagt, muss es wohl so sein. Aber ein Rückblick auf die vergangenen Äußerungen …

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