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BVB - FC Bayern München: Sky entschuldigt sich für Werbung

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Größter Aufreger des Topspiels war eine Werbung – jetzt entschuldigt sich Sky

11.11.2018, 10:27
watson sport
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Die jüngeren Fans dürften so etwas bisher nur von Netflix gekannt haben: Das Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München (3:2) war so spannend wie eine Staffel "Game of Thrones" und so unterhaltsam wie ein Binge-Marathon von "Modern Family". Das gab es schon länger nicht. Den größten Aufreger des wohl besten Liga-Spiels seit vielen Jahren sahen jedoch nur die TV-Zuschauer. (Vielleicht mit Ausnahme des 4:4 zwischen Dortmund und Schalke in der vergangenen Saison.)

Während Mats Hummels in der 65. Minute zu seiner Auswechslung trabte, verschwand das Grün des Rasens auf den TV-Bildschirmen – denn Sky zeigte plötzlich einen Werbespot, in dem auch mehrere Bayern-Spieler auftauchen. Bisher war man vom Sender nur nervige Werbung für ihr Film- und Serienangebot im Splitscreen gewohnt. Dass nun aber mal eben das Spielfeld ganz von der Mattscheibe verschwindet ist ein Novum, das Fußballfans bisher nur aus anderen Sportarten kannten. Es kam zu einem Shitstorm in den sozialen Medien.

Der TV-Sender erklärte auf Twitter, dass es sich um ein technisches Versehen gehandelt habe und entschuldigte sich bei den Zuschauern.

Was dafür spricht: Am Bildschirmrand der Werbeeinblendung wurden Ergebnisse vom vorletzten Spieltag gezeigt. Nach 20 Sekunden ist die Kurz-Werbung vorbei – pünktlich als es weiter ging.

Das dürfte die Wut einiger Abonnenten nach der Unterbrechung im Spiel der Spiele trotzdem nicht beschwichtigen... 

(bn)

"Was kostet die Welt, Digger!"

Video: watson/Marius Notter, Lia Haubner

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133 Millionen Euro. So viel hat der FC Bayern München in dieser Transferperiode bereits für neue Spieler ausgegeben. Angesichts der Tatsache, dass beim Transfer von Harry Kane, der im vergangenen Jahr knapp unter 100 Millionen Euro gekostet hat, über Monate hinweg darüber diskutiert wurde, ob der Verein damit nicht seine Ideale über Bord werfe, ist es doch erstaunlich, wie locker in diesem Sommer das Scheckbuch der Verantwortlichen zu sitzen scheint.

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