Sport
Bild

Fabien Barthez und Ronaldo gehören dazu. bild: imago sportfoto

Zidane nennt sein Top-Team und mit diesem Deutschen rechnest du wirklich nicht 

Zinédine Zidane hat das geschafft, was kaum einem Fußballer gelingt: Zu seiner aktiven Zeit gehörte er zu den besten Spielern der Welt und als Trainer konnte er die Champions League dreimal in Folge gewinnen – das schaffte vor ihm keiner. Er arbeitete über drei Jahrzehnte mit den besten Spielern der Welt zusammen – und nannte jetzt die Spieler, die er zu seinem Top-Team zählt. 

Wie schwer sich Zidane mit seiner subjektiven Topmannschaft tat, zeigt sich schon bei der Anzahl der Spieler: Statt einer Top-11 stellte er eine Top-17 bei einem chinesischen Fernsehsender zusammen (CCTV). Neben vielen Weggefährten zählte er auch Spieler auf, die nie mit ihm in der Kabine saßen: So besteht Zidanes Flügelzange aus Neymar und Lionel Messi. Als Mittelstürmer agiert der Brasilianer Ronaldo, also der originale und nicht Zidanes ehemaliger Topstar Cristiano. Der Portugiese ist gar nicht dabei. 

Im Mittelfeld stellt sich Zidane selbst auf. Mit ihm sollen sein ehemaliger Nationalmannschaftskollege Claude Makélélé, Weltfußballer Luka Modric und der langjährige Barca-Star Iniesta die Fäden ziehen. Bei den Außenverteidigern hat der heute 46-Jährige mehrere Spieler im Kopf: Roberto Carlos, Paolo Maldini oder Marcelo als Linksverteidiger und Cafu oder Dani Alves auf der rechten Seite.

Kroos, Beckenbauer? Nein, Förster!

In der Innenverteidigung ist auch ein Deutscher dabei – mit dem wohl keiner gerechnet hätte: Karlheinz Förster. Als Zidane das in der chinesischen TV-Show verkündet, geht ein Raunen durch das Publikum. Förster spielte nie mit dem Franzosen zusammen. 

Der Abwehrspieler lief über 80 Mal für die deutsche Nationalelf auf und machte über 300 Spiele für den VfB Stuttgart. Dort dürfte der harte Europameister von 1980 Zidane aber nicht verzaubert haben, sondern eher während seiner Zeit bei Olympique Marseille. Zwischen 1986 und 1990 spielte Förster für den Lieblingsclub von Zinédine Zidane und gewann die französische Meisterschaft und wurde Pokalsieger. 

In der Innenverteidigung hätten neben Förster übrigens auch Laurent Blanc, Sergio Ramos oder Carlos Mozer stehen können. Das Tor soll Zidanes Weltmeister-Kollege Fabien Barthez hüten.

Und wir sind uns sicher, dass Zidane auch mit dieser Mannschaft einige Titel gewonnen hätte. Als Spieler oder als Trainer. 

(bn)

Wie der Vater so der Sohn – 7 Fußballstars und ihr Nachwuchs

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Analyse

Messi zu Bayern? Sorry Fans, ein Transfer nach München ist absolut unrealistisch

Lionel Messi will den FC Barcelona verlassen. Ein unpersönliches "Burofax", ein Online-Einschreiben, bei dem die staatliche Post den Inhalt gewährleistet, hatte das "verdorbene Ende" ("El Mundo") einer zwei Jahrzehnte währenden Ära mit 33 Titeln und 633 Toren eingeleitet. "Die Bombe ist explodiert", titelte die spanische Zeitung "Marca", auch Konkurrenzblatt "Sport" schlug einen martialischen Ton an: "Totaler Krieg."

Über seine Anwälte ließ der sechsmalige Weltfußballer dem FC Barcelona …

Artikel lesen
Link zum Artikel