Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Dieser Künstler kocht seine Bilder als Suppe und bietet sie zum Verzehr an

08.04.18, 16:19

In Museen und Galerien liegen Zeichnungen zum Betrachten meist hinter Glasvitrinen – bei Eduardo Navarro sind sie aber manchmal auch essbar. Der argentinische Künstler zeichnet mit essbarer Tinte auf dünnes Reispapier, fügt Gewürze hinzu und verkocht das Ganze.

Die mit Kräutern, Rosinen oder Zimtstangen angereicherten Zeichnungen werden im Verlauf der Ausstellung "Into Ourselves" im Drawing Center in New York nach und nach in eine Gemüsesuppe eingekocht und den Besuchern angeboten.

Mit dieser Ausstellung soll künstlerische Ästhetik nicht nur mit dem Auge, sondern auch durch den Magen und den menschlichen Stoffwechsel erfahrbar werden. Der aus Buenos Aires stammende Navarro bezieht sich dabei auch auf das "holografische Prinzip" aus der Quantenphysik. Heißt (stark vereinfacht): Informationen können zwar verstreut, aber nicht zerstört werden.

Navarro, der nach eigenen Angaben gern und häufig kocht, löste seine Zeichnungen schon häufiger in Suppe auf und verfütterte diese dann an die kunstinteressierten Besucher. Weil sie sich nicht zerstören liessen, würden sie stattdessen umgewandelt und verdaut, schrieb er zu einem vergleichbaren Projekt in Basel im vergangenen Jahr. (sda/dpa)

So schön ist der Frühling!

Das könnte dich auch interessieren:

Poo with a view – 15 Klos mit Aussicht

"Quizz die Gesa" – Bist du schlauer als unsere Chefredakteurin? 

Dieser Käfer braucht Alkohol, um seine Kinder großzuziehen

Dieses Model könnte Heidi Klum arbeitslos machen

18 Gründe, warum wir die 2000er vermissen

Die Donut-Theorie sagt uns, wie wir gut leben können, ohne die Erde zu zerstören

So fallt ihr beim Sneaker-Kauf im Internet nicht auf Betrüger herein

5 Frauen, die in Deutschland muslimischen Feminismus prägen

15 Tiere, die am Wochenende viel aktiver sind als du

Politiker oder Influencer – wer hat diese Bilder gepostet?

Wein doch: "Sprachnachrichten sind gestohlene Lebenszeit!"

"Ich hasse Menschen auf Konzerten"

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Was dieser Mann schreibt, wird einigen Müttern nicht gefallen

Vom eigenen Mutterglück auf den Sozialen Netzwerken berichten – eigentlich eine schöne, harmlose Sache. Doch manche Mütter gehen mit ihren Berichten aus ihrem Mutter-Alltag zu weit. So sieht das zumindest Markus Brandl. 

Der Kölner Familienvater berichtet auf seinem Facebook-Profil regelmäßig aus seinem Alltag mit Kindern – und ist nun offenbar auf ein neues Reizthema gestoßen: die von ihm lieblich getauften "Blender-Mamas", die auf Social Media ein traumhaftes Familienleben …

Artikel lesen