Bild

montage/imago

Mit Butter verhütet? Diese  Jodel-Story verstört uns 

Absurde Ideen gibt's in der Jugend zuhauf. Jetzt erstaunt die Jodel-Geschichte einer ehrenamtlichen Sozialarbeiterin aus Aachen das Netz. 

So geht's los

Bild

Jodel

Die ersten Jodler schreiben genau das, was wir auch gedacht haben

Bild

jodel

Schnell spekuliert das Aachener Jodel, wie das junge Mädchen bloß auf diese Idee kam. 

In Chemie hat sie aufgepasst – aber nicht in Bio.

Bild

jodel

Und Jodel nur: 

In aller Kürze: Nein, mit Butter kann man nicht verhüten.

Aber, und nun wird's historisch interessant: Butter in der Verhütung, das ist gar nicht so weit entfernt voneinander. 

Im alten Indien soll eine Rezeptur aus Honig und geklärter Butter zur Verhütung genutzt worden sein, im 19. Jahrhundert verkaufte ein britischer Apotheker eine Mischung aus Kokosbutter und Chininsulfat als Schwangerschaftsverhütung-Produkt. Empfehlenswert sind beide Lösungen nicht.

OJ nutzt die Aufmerksamkeit, um auf ein wichtiges Thema aufmerksam zu machen

Bild

jodel

Die  Sozialarbeiterin beginnt, Einzelheiten aus ihrer Arbeit in der Jugendhilfe zu berichten, in einem Stadtteil, der in Aachen als sozialer Brennpunkt gilt.

Rothe Erde hat eine Arbeitslosenquote von mehr 10 Prozent und auffällig viel Kriminalität und. (Sozialentwicklungsplan Aachen)

Die Zustände machen OJ Sorgen

Bild

jodel

Zuletzt hatte die Stadt Aachen versucht, das Problem in den Griff zu bekommen, indem die Polizeipräsenz verstärkt wurde oder Jugendprojekte aufgesetzt wurden.

Jodel und die Wahrheit

Die Studenten-App Jodel gehört zu den größten Diskussionsplattformen im Web. Für besonders spannende Beiträge können Nutzer Karma bekommen – ein internes Punkte-System, das Nutzern Reputation und Anerkennung verleihen soll. Und das kann zum Problem werden: Denn immer wieder versuchen Trolle oder Faker mit erfundenen Geschichten besonders viel Aufmerksamkeit bei Jodel zu kriegen. Deshalb kann niemand zunächst sicher sagen, ob ein Post, der anonym bei Jodel geteilt wurde, auch tatsächlich authentisch ist.

Wenn du noch mehr Lesebedarf hast – hier kannst du den ganzen Jodel nachlesen.

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

watson-Story

"Ich habe verlernt, zu lernen": Wie Hybrid-Unterricht und Dauerlockdown uns Schüler an die Grenze gebracht haben

2020/21 war das erste – und hoffentlich letzte – Schuljahr, das von Anfang bis Ende von der Corona-Pandemie geprägt war. Wie hat sich das für Schülerinnen und Schüler angefühlt? Unsere beiden Autoren haben für uns aufgeschrieben, wie es war. Sie besuchen die 10. Klasse eines Gymnasiums in Aachen, im Westen Nordrhein-Westfalens.

Wir kamen nach der ersten Welle der Corona-Pandemie aus den Sommerferien – mit der Hoffnung auf ein besseres Schuljahr. Aber die wurde schon am ersten Schultag erschüttert. Kaum hatte der nämlich seinen Lauf genommen, sprach sich herum, dass eine Mitschülerin aus unserem Jahrgang mit dem Coronavirus infiziert war. Natürlich haben wir dementsprechend besonders gewissenhaft unsere Masken getragen und auf den Mindestabstand im Klassenzimmer geachtet. Trotzdem war unsere Stimmung sofort gedrückt.

Auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel