Brände, durstige Pflanzen und Kacklaune – was die Hitze am Wochenende anrichten wird

Eine achtlos weggeworfene Zigarette, ein heißer Auspuff oder eine Glasscherbe, die das Licht wie eine Lupe konzentriert: Mehr braucht es oft nicht, damit ein trockenes Feld in Flammen aufgeht. Und ausgedorrte Ackerflächen gibt es derzeit genug, denn die Sommerhitze brennt unerbittlich in Deutschland.

In ganz Deutschland? Fast.

Während der Norden und der Osten vorm Wochenende weiter nach Regen lechzen, knallt es im Süden umso mehr. Dort sollen Gewitter aufziehen und der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte sogar vor Überschwemmungsgefahr. Also, zumindest kurz.

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Ab Samstag dann im Süden wieder heiß mit bis zu 30 Grad und dafür im Norden 18 bis 24 Grad – es ist alles ganz verrückt. Zwischen Ostsee und Erzgebirge könnte es Sonntags einzelne Schauer geben, aber die Trockenheit wird das kaum mildern können.

Auf Teile Ostdeutschlands drückt sich derzeit eine der schlimmsten Trockenperioden seit Beginn der regelmäßigen Aufzeichnungen vor mehr als 55 Jahren. Pflanzen müssen mit einem Bruchteil an Wasser auskommen.

"Das ist dann einfach nur knochentrocken."

Hans Helmut Schmitt, DWD

Die Dürre ist auch in Teilen Norddeutschlands extrem. Aussicht auf Regen? Nope.

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Das sind die massiven Auswirkungen:

Wälder und Felder brennen

So sieht's gerade auf vielen Feldern aus:

Warum die Brände ausbrechen:

Getreide geht ein

"Wir werden erneut eine Ernte haben, die weit unter dem Durchschnitt liegt."

 Joachim Rukwied, Deutscher Bauernverbandspräsident

Bäume in Lebensgefahr

Du kriegst so'n Hals!

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Dieser Sommer ist erst der Anfang

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Wie mich die Klimaignoranz ankotzt:

Video: watson/Saskia Gerhard, Lia Haubner

(Mit Material von dpa)

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