Spaß
Portrait young girl teenager with earphones and phone, in a yellow sweater, isolate on a violet background.

Die antike Gottheit stammt aus dem 6. bis 4. Jahrhundert vor Christus. Sie wird dem mutmaßlichen Kunstdieb schließlich zum Verhängnis. Bild: iStockphoto

16-jähriger Schüler klaut in Amsterdams Museen – aus purer Liebe zur Kunst

Eine antike Gottheit ist einem Jugendlichen in den Niederlanden zum Verhängnis geworden. In Amsterdam hatte der heute 16-Jährige jahrelang Ausstellungsstücke in Museen mitgehen lassen. Seine Begründung: Aus Liebe zur Kunst!

Wie die Polizei mitteilte, wollte der heute 16-Jährige gerne Kunst um sich haben und den Ausstellungsstücken nahe sein. So ließ er nach und nach etliche Exponate mitgehen. Im Elternhaus des Diebs fanden die Ermittler:

Gesamtwert der Exponate: rund 150.000 Euro. 

Highlight der privaten Sammlung war eine antike Gottheit aus dem 6. bis 4. Jahrhundert vor Christus. 

Gut 2.400 Jahre alt und von einem jugendlichen Sammler gehortet

Und wie gesagt: Diese Gottheit hätte der 16-Jährige mal besser nicht mitgehen lassen. Mit einem Foto des Kunstwerks wandte er sich an einen Kunstsachverständigen. Der aber informierte die Polizei.

Die geklauten Kunstwerke werden nun an die Museen zurückgegeben. Über eine Strafe für den jungen Kunstliebhaber ist noch nicht entschieden. 

(per)

Die schönsten Kuchen der Welt

Weihnachtsfan gegen Weihnachtshater

abspielen

Video: watson/Helena Düll

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Hochfunktionale Depression: Wenn niemand merkt, wie krank du wirklich bist

Liliana Kröger (Name von der Redaktion geändert), 34, leidet an einer sogenannten atypischen Depression: Obwohl sie erfolgreich im Beruf ist und ihren Alltag gut bewältigt, ist sie depressiv. Ihre Form der Depression wird manchmal auch "hochfunktionale Depression" genannt. Lilianas Leiden wurde jahrelang nicht diagnostiziert – unter anderem auch, weil sie sich nicht zum Arzt traute, da sie sich nicht "krank genug" fühlte. So empfindet ein Mensch, der nach außen hin seinen Alltag meistert – und tr

Heute morgen wache ich auf und es ist schon hell, aber die Sonne scheint nicht. Zumindest fühlt es sich so an.

Ich drücke den Snooze-Button auf meinem Wecker, nur noch zehn Minuten. Ich fühlte mich wie gerädert, frage mich, wie ich aus dem Bett kommen soll. Die letzte Nacht habe ich wieder schlecht geschlafen, im Traum ist die Welt untergegangen. Das träume ich häufig, wenn es mir nicht gut geht.

Ich quäle mich aus dem Bett, ziehe mich an, lese die Nachricht einer Freundin, die mich heute Abend …

Artikel lesen
Link zum Artikel