Spaß

Diese Harry-Potter-Comics zeigen Szenen, die es im Film so nicht gab

1176 Minuten. So lange dauert es, alle acht Harry-Potter-Filme am Stück zu schauen. Eine epische Länge – und dennoch mussten die Filmemacher einige Szenen aus den Büchern von J.K. Rowling für die Verfilmungen verändern oder streichen. 

Zum Glück gibt es die US-amerikanische Comiczeichnerin Katie Knudson, die auf ihrem tumblr-Account die Szenen nachzeichnet, die es in dieser Form nicht in die Filme geschafft haben (Buzzfeed).

"Als ich die Harry-Potter-Bücher vor einigen Jahren gelesen habe, stellte ich fest, wie sehr sich mein Blick auf die Charaktere durch die Filme verändert hatte."

Katie Knudson zu buzzfeed

Hier kommen die wunderbar gezeichneten Momente aus dem Potter-Universum:

Teenager-Herzschmerz wie in den Büchern

In "Harry Potter und der Halblutprinz" lädt Harry Luna Lovegood zu der Weihnachtsparty von Professor Slughorn ein, nachdem er sieht, wie rührend sie sich um die aufgebrachte Hermine kümmert. 

In Knudsons Comics sind Harry und Hermine übrigens schwarz. Gegenüber "Buzzfeed" erklärt die Zeichnerin: "Ich habe einen alternativen Stammbaum entworfen, in dem die Charaktere deutlich diverserer sind als im hauptsächlich weißen Cast."

Die unvergleichliche Minerva McGonagall (die in den Filmen viel zu kurz kommt)

In den Filmen huschen einige charakterstarke Randfiguren der Potter-Serie oft nur kurz über den Bildschirm. So etwa auch die strenge – aber eigentlich liebenswerte – Professor McGonagall. 

In "Harry Potter und der Orden des Phönix" steckt Harry in einem unangenehmen Berufsberatungsgespräch fest, indem Professor McGonagall ihm eine Karriere als Auror nahelegen will.

Mit im Raum: die schrecklich-nervige Dolores Umbridge, die Harrys Traum verhindern will.

Kann man sich immer wieder anschauen: Hermine klatscht Malfoy weg 🧡

Hermine Granger ist wunderbar. 

(Der Autor dieses Textes muss irgendwann beim Verschlingen des ersten Buchs in einen Liebestrank gestürzt sein. Denn seitdem hat er einen Crush auf Hermine Granger – mit dem Auftauchen von Emma Watson als Film-Hermine wurde der Crush chronisch. Heilungschancen = null.)

Ach, Hermine... Endgültig in die Ahnengalerie der großartigen Powerfrauen rückt Hermine, als sie in "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" endlich das tut, was seit Malfoys erstem Auftritt in einem Winkelgassen-Geschäft fällig war: dem schmierigen Blond-Schnösel eine zu zimmern!

Bevor hier ein Potterhead in den Kommentaren wütet: Ja, natürlich gibt's die Klatsch-Szene auch im Film. 

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Traumfrau! giphy

Neville trifft seine getötete Mutter

Von der süßen Hermine zum bemitleidenswerten Neville: Genau wie Harrys Eltern wurden auch die Longbottoms von den Todessern gejagt. 

"Die Bücher haben mir viel beigebracht über Freundschaft, wie man ein besserer Mensch wird, und darüber wie man sich gegen Ungerechtigkeit wehrt – das alles fühlt sich heute ziemlich nützlich an." 

Katie Knudson zu Buzzfeed

In "Harry Potter und der Halbplutprinz" hören Harry und die anderen erstmals die tragische Geschichte von Alice und Frank Longbottom. Als Neville seine von Folter schwer gezeichneten Eltern im St. Mungos-Krankenhaus besucht, stehen ihm Harry und die anderen treu zur Seite.  

Harry küsst seine große Liebe – zum ersten Mal

Die Blockbuster-Verfilmung zeigt einen ziemlich ruhigen ersten Kuss zwischen Harry und Ginny Weasley im Raum der Wünsche – ganz anders das Buch: Hier fallen Harry und Ginny nach einem gewonnen Quidditch-Spiel fast schon übereinander her. 

Auf dem Tumblr-Blog "Loquacious Literature" von Katie Knudson gibt es weitere Harry-Potter-Comics. 

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