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Schlafkapseln gegen die Wohnungsnot. haibu 4.0

Wohnen auf 2,4 Quadratmetern nach japanischem Vorbild? Barcelona sagt: "Nein!"

Die Idee ist bestechend einfach und kommt aus Japan. Dort ist der Platz knapp und der Wohnraum teuer. Deshalb gibt es in Japan Schlafkapseln. Das Unternehmen Haibu 4.0 will die Idee jetzt nach Barcelona bringen. Das Vorhaben: Kleine Wohneinheiten von 2,4 Quadratmetern zu einem Bau zusammenstapeln. 

"Es geht hier nicht um ein generelles Wohnideal für die Zukunft. Aber, wenn wir uns umsehen, gibt es viele, die finanziell zu kämpfen haben", sagte Haibu-Mitgründer Edi Wattenwil der Zeitung "El Pais". Sein Motiv: 

"Die Leute könnten hier vorübergehend bleiben, bis sich ihre Lage verbessert hat."

Edi Wattenwil el pais

Zimmer mit Ausblick

International fand die Idee viel Aufmerksamkeit. In Barcelona aber stieß sie Ablehnung. Die Stadt will keine Baugenehmigung erteilen und verweist wie Josep Maria Montaner auf die Regeln:

"Jeder Neubau braucht eine Grundfläche von 40 Quadratmetern.

Josep Maria Montaner, Stadt Barcelona el pais

Iñigo Errejon von der linken Partei "Podemos" verglich die Schlafkäpseln mit Särgen.

Haibu will sich nicht einschüchtern lassen. Dem Sender Euronews erklärte das Unternehmen, man halte an seinen Plänen für Barcelona fest. Notfalls ohne Genehmigung.

Umfrage

Sind Tiny Houses die Lösung für die Wohnnot in den Städten?

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84

  • Ja, wir müssen unkonventionelle Wege gehen.52%
  • Nein, wir hatten das schon mal. In den 20er-Jahren wechselten sich die Menschen in den Schlafstätten stundenweise in den Betten ab.32%
  • Mir egal, dann wohne ich eben weiter bei meinen Eltern.13%

(per)

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