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Pokal-Siege kann man nicht hexen, Herr Bosz. imago/watson-montage

Einfach "Boszhaft": Leverkusen scheitert bei Heidenheim – und wird von den Fans versenkt

Das kam dann doch überraschend: Am Wochenende schossen die Leverkusener den Rekordmeister FC Bayern München noch mit 3:1 ab – mit stolzer Brust ging es im DFB-Pokal-Achtelfinale also zum Zweitligisten FC Heidenheim. Die Schwaben sind derzeit Sechster in der zweiten Spielklasse. 

Eine klare Sache?

Von wegen.

Jaja, der Pokal hat seine eigenen Gesetze – zwei Euro ins Phrasenschwein, liebe watson-Redaktion. 

Die Europacup-Teilnehmer aus Leverkusen verloren bei Heidenheim am Dienstagabend mit 2:1 – und das nach 0:1-Halbzeitführung. 

Nach der Führung durch Julian Brandt (44. Minute) traf Nikola Dovedan (47.) kurz nach dem Wiederanpfiff zum schnellen Ausgleich. Maurice Multhaup (72.) sorgte mit seinem Treffer in der 72. Minute schließlich für die Entscheidung.

Da kann man schon mal eine Eilmeldung absetzen

Stimmt natürlich nicht.

Schon schmerzhaft

Leverkusen ist für das Auf und Ab mittlerweile berüchtigt:

Das Hoch des Bayern-Siegs wirkt bei den Fans noch nach:

Statt "Vizekusen" müsste es mittlerweile "Auf-und-ab-Kusen" heißen

Mancher Fan ist einfach nur noch bedient

Natürlich ein Thema nach dem Abpfiff: der neue Trainer Peter Bosz.

Bosz war schon beim BVB vor zwei Jahren in Dortmund zunächst furios gestartet, und hatte danach mit einer Reihe von spektakulären Pleiten seinen eigenen Rauswurf befördert. 

Auch für die Nürnberger war es ein bitterer Abend: Sie verloren gegen den Hamburger SV mit 0:1 (0:0). Das entscheidende Tor für den HSV erzielte Berkay Özcan in der 54. Minute. Während in Leverkusen nun erstmal die Tränchen getrocknet werden, ist beim Zweitligisten Heidenheim Party-Stimmung:

Tja, der Pokal schreibt nun wirklich seine eig...

Ja, ist ja gut. Wir hören ja schon auf.

(pb)

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