"Ich bleib lieber hier, in meinem Revier." Dachte sich Chelsea-Keeper Kepa Arrizabalaga.
"Ich bleib lieber hier, in meinem Revier." Dachte sich Chelsea-Keeper Kepa Arrizabalaga. Bild: reuters

Darf er das? Chelsea-Torwart verweigert Auswechslung – sein Trainer tobt

25.02.2019, 06:5225.02.2019, 11:14

Eigentlich hat sich ja ein deutscher Comedian diesen Satz reserviert – aber die Frage muss erlaubt sein: Darf er das?

  • Manchester City hat den englischen Ligapokal gegen den FC Chelsea gewonnen. Für Schlagzeilen nach dem Spiel aber sorgte Chelsea-Torhüter Kepa Arrizabalaga.
  • Um den Spanier gab es kurz vor dem Ende der Verlängerung einen Eklat. Trainer Maurizio Sarri wollte ihn vom Platz nehmen und dafür Willy Caballero einwechseln, der im Ligapokal-Finale 2016 – damals noch im Trikot von Man City – drei Elfmeter gehalten hatte.
  • Doch Kepa verweigerte trotz mehrfacher Aufforderung den Wechsel. Sarri tobte an der Trainerbank und musste vor dem Elfmeterschießen vom deutschen Verteidiger Antonio Rüdiger zurückgehalten werden.

Im Anschluss fragten sich viele Fans das Unvermeidliche:

"Darf er das?"

Ein Blick ins Regelwerk lohnt sich da – gut, dass es die Experten von @collinas-erben gibt. Die haben flink nachgeschaut, und können berichten:

Eine völlig korrekte Einschätzung, die ihr hier auf Seite 5 unter Punkt W nachlesen könnt. Nach dem Spiel erklärte der Chelsea-Coach Sari: "Es war ein großes Missverständnis. Ich dachte, er hätte einen Krampf, so dass ich nicht wollte, dass der Torwart in dieser körperlichen Verfassung in die Verlängerung geht. Kepa hatte Recht, aber auf die falsche Art und Weise."

Hmmm...

Diese Szene dürfte bei Chelsea also wohl nochmal zum Gesprächsthema in der Kabine werden.

(pb/dpa)

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