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Tuchel sagt, ohne Anschlag wäre er noch BVB-Trainer

Im Prozess um den Bombenanschlag auf den BVB-Bus hat am Montag der frühere Dortmund Thomas Tuchel sich zu der Attacke geäußert.

Laut „Bild” fragte die Staatsanwaltschaft Tuchel, ob er ohne den Anschlag über den Sommer 2017 hinaus BVB-Coach geblieben wäre. Tuchel entgegnete laut dem Bericht: "Davon gehe ich aus."

Neben dem früheren Dortmund-Trainer sagten am Montag unter anderem auch die Spieler Roman Weidenfeller und Sven Bender vor Gericht aus.

Am Mittag schilderte Mannschaftskapitän Marcel Schmelzer vor Gericht den Moment der Explosion: 

"Es gab einen lauten Knall, es herrschte Panik im Bus. Die Spieler lagen quer im Gang. Ich habe mich extrem erschrocken, spürte die Druckwelle des Knalls. Dann hörten wir Schreie von Marc Bartra und sahen, dass er blutete. Man hat die Angst in den Augen gesehen."

Marcel Schmelzer

Am 11. April soll der Angeklagte Sergej W. vor einem Dortmunder Hotel drei Sprengsätze gezündet haben, als der Mannschaftsbus von Borussia Dortmund zu einem Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco abfahren wollte.

Bei dem Anschlag wurden der Dortmunder Spieler Marc Bartra und ein Polizist verletzt. W. soll die Attacke aus Geldgier begangen haben. Er hatte im Vorfeld auf sinkende Aktienkurse des börsennotierten Fußballvereins spekuliert.

Die Staatsanwaltschaft wirft W. vorsätzlichen Mord vor, und fordert lebenslange Haft.

Sekundenlange Stille: Reiner Calmund kämpft in TV-Interview mit den Tränen

"Wir haben eine Prinzessin aus dem Waisenhaus adoptiert", sagt Reiner Calmund stolz. Der ehemalige Fußballfunktionär ist inzwischen 72 Jahre alt und erzählt in der Sendung "Meine Geschichte – das Leben des Reiner Calmund" auf Sky Sport News emotional von seiner Adoptivtochter Nicha.

Acht Jahre ist es mittlerweile her, dass Calmund und seine Frau Sylvia das Mädchen aus Thailand adoptiert haben. Eine Frage, die ihm Sky-Moderator Riccardo Basile dazu nun stellte, setzte Calmund jedoch sichtlich zu.

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