Wirtschaft

Nie wieder mit dem Kettcar herumrasen? Dem Kult-Hersteller droht das Aus

Es gehört für Viele zur Kindheit dazu wie der Sommerurlaub. Mit dem Kettcar auf der Promenade am Strand rumdüsen, seine Geschwister wegrammen, den nörgelnden Eltern einfach davonflitzen. Hach: Pure Freiheit.

So wie es aussieht, müssen die kommenden Generationen allerdings auf diese Erinnerungen verzichten. Dem Kettcar-Hersteller Kettler könnte noch in dieser Woche das Aus drohen.

Es sieht schlecht aus für den Tret-Renner

Eigentlich gab es schon eine Lösung: Mit den Ziel, die Firma mit Hilfe eines Luxemburger Investors neu auszurichten. Der Investor warf allerdings das Handtuch, als die Heinz-Kettler-Stiftung nicht bereit war, seine Forderungen zu erfüllen.

Das Unternehmen setzt nun letzte Hoffnungen auf einen Moderationsversuch des Landes Nordrhein-Westfalen. Vor allem muss offenbar die Stiftung von neuen Ideen überzeugt werden. Von dort herrscht übrigens bis jetzt Funkstille.

Kettler kämpft seit Jahren ums Überleben. Schon 2015 hatte es erstmals Insolvenz anmelden müssen. Doch gelang nach dem Abbau von rund 200 Stellen und dem Verkauf der Fahrradsparte ein Neuanfang. 2017 sorgte dann ein tödlicher Autounfall der Kettler-Erbin, Karin Kettler, für neue Turbulenzen.

Was Astro-Alex im Weltall sieht

Ricarda über Leute, die sich an ihr vorbeiquetschen

Video: watson/Ricarda Scholz, Lia Haubner, Johanna Rummel

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

15 Euro mehr: Kabinett bringt Kindergelderhöhung und Steuerentlastung auf den Weg

Das Kindergeld soll im kommenden Jahr um monatlich 15 Euro steigen. Das ist ein zentraler Teil des sogenannten Familienentlastungsgesetzes, das das Kabinett am Mittwoch auf den Weg bringen will. Nach dem Gesetzentwurf werden Familien auch steuerlich entlastet: So soll der Kinderfreibetrag um mehr als 500 Euro auf insgesamt 8388 Euro angehoben werden. Damit gehe man über das verfassungsrechtlich Notwendige hinaus, um "einen Beitrag zur finanziellen Stärkung der Familie" zu leisten, …

Artikel lesen
Link zum Artikel