Reise

Staus, Müll, Lärm – Palma de Mallorca ist genervt von Touristen und wehrt sich jetzt

Barcelona hat das Problem. Venedig hat es. Und auch Palma de Mallorca kämpft damit: Ein riesiger Touristen-Ansturm im Sommer verstopft Straßen und Plätze, treibt die Preise in die Höhe und versaut den Einheimischen mehr und mehr den Spaß am Leben. Mallorcas Bürgermeister Antoni Noguera will jetzt gegensteuern – mit einem harten Schnitt.

Die Zahl der Gästebetten in Hotels, Ferienwohnungen und Kreuzfahrtschiffen soll von 80.000 auf 63.000 bis 65.000  reduziert werden. Das sagte der Grünenpolitiker gegenüber der "WirtschaftsWoche".

„Ich möchte nicht, dass die Stadt an ihrem Erfolg zugrunde geht."

Antoni Noguera

Zahlen und Hintergründe:

2017 besuchten mehr als zehn Millionen Touristen Mallorca. Fast die Hälfte davon kam aus Deutschland. Palma hatte 2017 sechs Millionen Gäste. Die Hauptprobleme für die Einwohner: Staus, eine überfüllte Altstadt, Lärm, Müll und steigende Lebenshaltungskosten. Die Mieten stiegen seit 2013 um 40 Prozent.

Der große Feind für Bürgermeister Noguera ist Airbnb. Deshalb geht die Verwaltung von Palma inzwischen auch gegen das Portal vor.

Die Konsequenzen: Die Wohnungsvermietung in Mehrfamilienhäusern ist mittlerweile verboten. Und kein Wohnhaus in der Stadt darf mehr durch ein Hotel ersetzt werden.

Die Hoffnung: Den Touristenandrang zu deckeln – eine Obergrenze für Urlauber praktisch.

(pbl)

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