Bild

Der Hauptbahnhof von Mönchengladbach  (Symbolbild) Bild: Käthe und Bernd Limburg /CC BY-SA 3.0

Polizei kontrolliert Gladbacher Fanzug nach mutmaßlichem Sexualdelikt

Die Polizei hat im Main-Taunus-Kreis einen Zug mit Mönchengladbach-Fans kontrolliert und die Personalien aller etwa 750 Passagiere aufgenommen, nachdem ein Sexualdelikt gemeldet wurde. Bei dem Opfer handle es sich um eine 19 Jahre alte Frau, sagte ein Sprecher der Polizei. Sie wurde am frühen Sonntagmorgen von der Polizei in Flörsheim in Empfang genommen, befragt und in eine Wiesbadener Klinik gebracht.

Wie die Polizei in Wiesbaden mitteilte, wurde ein Tatverdächtiger ermittelt, er sei aber bislang nicht festgenommen worden. Der Zug war in Flörsheim von der Bundespolizei angehalten worden. Die Fußballfans wurden an den jeweiligen Bahnhöfen in Mainz-Mombach, Koblenz, Bonn und Mönchengladbach kontrolliert.

Nicht der erste Vorwurf gegen Gladbach-Fans

Bereits im Februar war es zu einem sexuellen Übergriff in einem Regionalexpress bei Dortmund gekommen. Als Polizisten im Dortmunder Hauptbahnhof einen mutmaßlichen Exhibitionisten festnehmen wollten, stellten sich ihnen etwa 180 Fans in den Weg.

(pbl/fh/dpa)

Kassel: Das sind die Videos und Bilder, wegen der die Polizei in der Kritik steht

Der Polizeieinsatz bei der "Querdenken"-Demonstration in Kassel am Samstag steht weiter in der Kritik. Mehr als 20.000 Menschen hatten gegen die Corona-Eindämmungsmaßnahmen demonstriert und dabei massiv die gerichtlich bestätigten Auflagen der Stadt missachtet.

Trotz dieser Verstöße beendete die Polizei das Demonstrationsgeschehen nicht, unterband auch nicht die illegale Versammlung im Anschluss. Für besondere Empörung sorgte zudem, dass auf Videos zu sehen ist, wie die Beamten stattdessen …

Artikel lesen
Link zum Artikel