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Bild: Imago/Lasso/Montage watson

Facebook will die jungen Leute mit Karaoke zurückholen

Facebook hat ein Problem – und das Problem ist die Konkurrenz. Die Planer haben erlebt, wie kleine Gegner wie Musical.ly auf einmal zu Giganten heranwuchsen. 

Die Musik-Plattform hat mittlerweile 130 Millionen Nutzer und heißt Tik Tok. Die meisten User sind vor allem eins: jung,  deutlich jünger als bei Facebook. Facebook sieht solche Entwicklungen. Schließlich hat es selbst genügend Probleme mit der Jugend.

Die beliebte Social-Media-App Musical.ly, die in Deutschland besonders die Zwillinge Lena und Lisa bekannt gemacht hat, gibt es nicht mehr. Die App wurde dieses Jahr in Tik Tok umbenannt. Der Erfolg hat sich durchaus ausgezahlt. 

Hier ein Video von Lisa und Lena: 

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Video: YouTube/Lisa & Lena Official

Facebook kann natürlich nicht nur zusehen, wie die Nutzergemeinde vom Konkurrenz-Unternehmen weiter wächst. Die Mutter aller Netzwerke hat am Samstag die Karaoke-App Lasso für die USA gelauncht.

Und es überrascht wenig: Auch hier können die User Mitsing-Videos aufnehmen und mit ihren Followern teilen. Ein weiterer Versuch, die junge Zielgruppe wieder für sich zu gewinnen.

Bis jetzt hat es sich der Tech-Riese Facebook einfach gemacht: Große Konkurrenten wie Whats App oder Instagram wurden gekauft. Aus heutiger Sicht war die Kaufsumme für die beliebte Foto- und Videoplattform Instagram ein wahres Schäppchen. Eine Milliarde Dollar wurde dafür locker gemacht. 

Allein in einem Monat sollen eine Milliarde aktive Nutzer auf die Social-Media-App zugreifen. Im letzten Jahr hat Instagram 10,6 Prozent des gesamten Umsatzes von Facebook aus ausgemacht. Die Tendenz geht kräftig nach oben.

Doch nach Instagram gab es Ende 2012 noch einen weiteren Konkurrenten, dem ein großzügiges Angebot unterbreitet wurde: Snapchat-Gründer Evan Spiegel. Allerdings reichten drei Milliarden Dollar nicht aus.

Snapchat Co-Erfinder Bobby Murphy und Evan Spiegel beim Börsengang 2017

NEW YORK, NY - MARCH 2: (L to ) Snapchat co-founders Bobby Murphy, chief technology officer of Snap Inc., and Evan Spiegel, chief executive officer of Snap Inc., smile at each other after ringing the opening bell at the New York Stock Exchange (NYSE), March 2, 2017 in New York City. Snap Inc. priced its initial public offering at $17 a share on Wednesday and Snap shares will start trading on the New York Stock Exchange (NYSE) on Thursday. (Photo by Drew Angerer/Getty Images)

Bild: Drew Angerer/Getty Images

Spiegel ließ Mark Zuckerberg eiskalt abblitzen. Wir erinnern uns an die Veröffentlichung der Nachricht des CEO: "Hey Evan, ich bin ein großer Fan davon, was du mit Snapchat anstellst." 

Natürlich hat auch Instagram schon längst die Instagram-Story-Funktion eingeführt. Und jetzt kommt eben noch die Karaoke-App dazu. Hat bei Musical.ly und Tik Tok schließlich auch geklappt.

So sehen Emojis im Real Life aus

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Video: watson/Marius Notter, Lia Haubner

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watson-Journalistin macht Datenstriptease: Das wissen Google, Apple und Zalando über mich

Ich kaufe meine Kleider online, fahre mit Uber, poste Fotos auf Instagram und in meiner Wohnung genügt ein Machtwort in Richtung Alexa, damit die "digitale Sprachfee" von Amazon die Heizung um ein Grad wärmer stellt.

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