Leben
Bild

link https://www.instagram.com/p/BgwBzy2jVEr/?utm_source=ig_web_copy_link

Spongebob trauert – Sein Erfinder Stephen Hillenburg ist tot

Er schenkte der Welt den lustigsten Schwamm der Erde: Spongebob. Nun ist Zeichner Stephen Hillenburg an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) gestorben. Er wurde nur 57 Jahre alt. 

Hillenburg hatte die Krankheit im vergangenen Jahr öffentlich gemacht. Eigentlich hatte er Meeresbiologie studiert und auch als Lehrer gearbeitet. Erst ab 1987 widmete sich Hillenburg seiner zweiten Leidenschaft, dem Zeichnen, und ersann Spongebob. Der Sender Nickelodeon brachte den lustigen Schwamm ab 1999 ins Fernsehen und führte ihm zum weltweiten Erfolg. In Ägypten gab es sogar Niqabs, auf denen Spongebob lächelte, wie Hillenburg stolz in einem Interview berichtete.

Nickelodeon verneigt sich in einem Moment der Stille

Später eroberte Spongebob auch das Kino und als Musical den Broadway.

Hillenburg selbst sagte über seinen besten Freund: 

"Ich wollte eine möglichst unschuldige Hauptfigur. Und so kam ich auf Unterwasserschwämme. Ich dachte, die sind schräg, lustig und nerdig."

Auch das Geheimnis der komischen Laute, die Spongebob immer umgaben, gab Hillenburg später preis. 

"Ich schaute jede Menge Popeye und Hacki der Specht. Und dann hab' ich einfach Delfin-Laute nachgemacht."

Spongebob war aber mehr als eine lustige Comicfigur. Mit zunehmenden Umweltbewusstsein wurde der Schwamm zu einem Vorreiter gegen die Meeresverschmutzung. Hillenburgs Vermächtnis wird bleiben.

(dpa, afp, reurters)

Das sind die größten Photoshop-Pannen der Stars

So krass unterschiedlich wurde der Joker bisher dargestellt

Video: watson/Marius Notter

watson-Story

"Kanakenschlampe": Wie ich das Vertrauen in die deutsche Polizei verlor

Rassismus innerhalb der Polizei sorgte in den vergangenen Wochen immer wieder für Schlagzeilen: Sei es rechte Hetze in Chatgruppen der Beamten oder ihre Verstrickungen mit der NSU. Doch viele Fälle sind viel harmloser, kleiner und entwickeln erst als strukturelles Problem ihre Brisanz – zum Beispiel, wenn Rassismus-Opfer keine Unterstützung durch die Polizei erfahren.

"Das ist leider häufig", erzählt Roman Jeltsch, der für die Beratungsstelle "Response" arbeitet und viele solcher Fälle auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel