Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Bild

So sieht das neue Känguru-Buch aus. Bild: ullstein

7 falsche Känguru-Zitate, die dich sofort zum Lachen bringen

Am Freitag erscheinen die "Känguru-Apokryphen"

Das Känguru ist zurück! Am Freitag hat das lange Warten ein Ende. Wir können schon mal so viel verraten: Es lohnt sich. Und für alle, die sich nicht gedulden wollen, bis sie die neuen "Känguru-Apokryphen" in den Händen halten, haben wir noch einen Känguru-Klassiker im Angebot.

Was für ein Känguru, fragst du dich?

Falls du das Känguru nicht kennst: Es lebt weder im Zoo, noch in Australien. Es lebt mit dem Kabarettisten, Musiker und Autoren Marc-Uwe Kling in einer WG in Berlin. Gemeinsam erleben die beiden die absurdesten Geschichten. Das Känguru ist nämlich ziemlich vorlaut – und außerdem Kommunist. 2009 hat Marc-Uwe Kling das erste Buch über sein Zusammenleben mit dem Känguru geschrieben: "Die Känguru-Chroniken".

2011 folgte dann das "Känguru-Manifest" und 2014 die "Känguru-Offenbarung". Die Bücher bestehen aus kurzen Geschichten, die manchmal politisch, meistens absurd und fast immer sehr witzig sind. Böse Zungen behaupten, Marc-Uwe Kling würde sich das Känguru nur einbilden. Das Känguru würde dem erbost widersprechen. 

Ein Gag, der auch außerhalb der Känguru-Bücher fortgeschrieben wurde, ist die Idee der falsch zugeordneten Zitate. Im "Känguru-Manifest" outet sich das Beuteltier gegenüber seinem Freund und Mitbewohner als Street-Art-Künstler. Sein Markenzeichen: Es sprüht Zitate an die Wände und schreibt ihnen einen neuen Urheber zu. Das Prinzip ist so simpel wie witzig. Mit diesen Zitaten hat Marc-Uwe Klingt nach dem Buch noch einen Kalender gestaltet, Fans sammeln außerdem im Internet weitere grandiose Zitat-Urheber-Kombinationen.

Um das letzte Bisschen Wartezeit bis zum Lesen (oder Hören) der "Känguru-Apokryphen" zu überbrücken, haben wir ein kleines Best-Of der falschen Zitate aus dem "Manifest" wieder herausgekramt. Wisst ihr, von wem sie EIGENTLICH stammen?

(Wer die Känguru-Bücher und damit auch die Zitate bereits in- und auswendig kennt und lediglich wissen will, was im neuen Buch auf ihn zukommt, der kann auch einfach nach unten scrollen. ⬇️⬇️⬇️)

"Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, frage, was du für dein Land tun kannst."

Kim Jong-il

FILE - In this Aug. 20, 2002, file photo, then North Korean leader Kim Jong Il waves out of a window of his armored train at the Russian border railway station of Khasan, Russia. (AP Photo/Igor Kochetkov, File)

Bild: AP

Und wer hat's wirklich gesagt?

Das Zitat stammt zwar auch im Original von einem prominenten Staatsmann – jedoch nicht von einem skrupellosen Diktator. Der amerikanische Präsident John F. Kennedy sagte ihn in seiner Antrittsrede am 20. Januar 1961. Bild: imago stock&people

"Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten!"

Bob der Baumeister

Bild

Bild: imago

Und wer hat's wirklich gesagt?

Im Original stammt dieser Satz natürlich von Walter Ulbricht. Der Staats- und Parteichef der DDR sagte ihn im Juni 1961 in einer Pressekonferenz – wenige Monate vor dem Beginn des Mauerbaus in Berlin. imago

"Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat."

Peter Hartz

Bild

Bild: imago stock&people

Und wer hat's wirklich gesagt?

Böse Zungen würden zwar vielleicht behaupten, dass diese Experten-Definition ganz gut zu Peter Hartz passt, den „Vater“ und Namensgeber des „Hartz IV“. Tatsächlich wird das Zitat jedoch (außer von Marc-Uwe Kling) dem ehemaligen britischen Premierminister Winston Churchill zugesprochen. Bild: imago stock&people

"Mister Gorbatschow, tear down this wall!"

David Hasselhoff

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild: www.giphy.com

Und wer hat's wirklich gesagt?

David Hasselhoff has been looking for Freedom. Den Herrscher der Sowjetunion zum Abriss der Berliner Mauer aufgefordet hat jedoch der damalige US-Präsident Ronald Reagan im Juni 1987. imago

"Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde."

Silvio Berlusconi

TV-Sendung Iceberg 25.04.2014 Silvio Berlusconi

TV Consignment ICEBERG 25 04 2014 Silvio Berlusconi

Bild: imago stock&people

Und wer hat's wirklich gesagt?

Dieser Leitspruch stammt selbstverständlich nicht von Italiens größtem Skandalpolitiker zwischen dem Ende des Faschismus und dem Amtsantritt des aktuellen Innenministers Matteo Salvini. Tatsächlich ist er die Grundform des Kategorischen Imperativs, der der Ethik des deutschen Philosophen Immanuel Kant zugrunde liegt. Bild: imago stock&people

"Ich denke, also bin ich."

Til Schweiger

Bild

Bild: imago sportfotodienst

Und wer hat's wirklich gesagt?

"Ich denke, also bin ich" ist der wichtigste Grundsatz des französischen Philosophen René Descartes. Schweigers Beiträge zur Erkenntnistheorie lesen sich hingegen eher so: "Als Mann eine Frau zu verstehen, ist genauso unmöglich, wie als Frau einen Mann zu verstehen. Deswegen haben wir doch die ganzen Probleme." 🤦 Bild: imago stock&people

Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr möglich.

Satz des Phytagoras

Bild

So sah Phytagoras aus. Vielleicht. Zumindest wird er auf einer antiken Münze so abgebildet.

Und wer hat's wirklich gesagt?

Bild

Er wars! ⬆️ Das ist Aleksandar Ristic – seines Zeichens kein Philosoph und Mathematiker, sondern Fußball-Trainer. Die Rechnung ist natürlich trotzdem korrekt. Bild: imago sportfotodienst

Das erwartet euch in den "Känguru-Apokryphen"

Zuerst einmal: Was sind eigentlich Apokryphen? Marc-Uwe Kling erklärt es dem Känguru und den Lesern dankenswerterweise: Apokryphen sind religiöse Schriften, die es nicht in die Bibel geschafft haben.

Und so verhält es sich auch mit den Kurzgeschichten in den "Känguru-Apokryphen": Sie haben einfach nicht mehr in die drei Bände der ursprünglichen Känguru-Trilogie gepasst. Und so stehen sie im neuen Band ohne chronologische Reihenfolge auf knapp 200 Seiten. Das klingt nach einem simplen Prinzip.

Und das Rad hat Marc-Uwe Kling dabei tatsächlich nicht neu erfunden – wofür man ihm allerdings dankbar sein kann. Die Geschichten knüpfen nahtlos an die bisherigen Känguru-Bücher an. Und das beste ist: Sie funktionieren immer noch genauso gut und haben ihren Witz und ihre Pfiffigkeit nicht verloren.

"Die Känguru-Apokryphen" sind ab dem 12. Oktober als Taschenbuch, Ebook und Hörbuch erhältlich.

Ebenfalls neu: Die zweite Staffel "4 Blocks". Hier die Bilder dazu:

Unser Thema der Woche: "Ich möchte das Wort Vulvalippen etablieren!"

abspielen

Video: watson/Gunda Windmüller, Lia Haubner

Das könnte dich auch interessieren:

Real gratuliert Ronaldo nicht zum Geburtstag – und die CR7-Fans sind empört

Link zum Artikel

Suche nach Fußballer Sala –  Erste Leiche aus Flugzeugwrack geborgen

Link zum Artikel

Stelle dich unserem ultimativen GNTM-Quiz für Superfans!

Link zum Artikel

Nach rassistischem Pullover – Rapper nehmen Entschuldigung von Gucci nicht an

Link zum Artikel

Weil 5 Pfarrer Geflüchteten halfen, wurden nun ihre Häuser durchsucht

Link zum Artikel

Das Wunder von Montana: Gefrorene Katze Fluffy wurde aufgetaut und überlebt

Link zum Artikel

Ja, ich gestehe, ich habe Modern Talking gehört

Link zum Artikel

"Weißbier trinken und die Klappe halten" – Assauers 14 ikonischste Zitate

Link zum Artikel

WLAN auf dem Mars? Bibis Beauty Palace liefert TV-Blamage für die Ewigkeit

Link zum Artikel

"Aber so ist es halt grad" – wir haben 3 Obdachlose an ihre Schlafplätze begleitet

Link zum Artikel

Zigaretten rauchen erst ab 100 Jahren und 7 weitere kuriose Gesetze

Link zum Artikel

Jodel: Auf einer Party rast sie aufs Klo – und merkt zu spät, dass es gar keins war...

Link zum Artikel

Rechtsextremismusverdacht: Bundeswehr suspendiert offenbar Elitesoldaten

Link zum Artikel

Gasexplosion in San Francisco – Flammen schießen meterhoch aus dem Boden

Link zum Artikel

Hauptsache weiterhin männlich – die verzweifelte Suche der Kirche nach Priestern

Link zum Artikel

Trump nominiert Ökonom Malpass als Weltbank-Chef – sein Idee ist an Ironie kaum zu toppen

Link zum Artikel

Spieler selbst aufstellen – dieser Verein ist der Traum jedes FIFA-Fans

Link zum Artikel

Wenn du deinen Job auch so im Griff hast wie diese 17 Menschen, darfst du heute früher heim

Link zum Artikel

Kartellamt verpasst Facebook blaues Auge – muss Zuckerberg das Datensammeln einstellen?

Link zum Artikel

"Wenn's dir gefällt, mach es einfach" – wieso Alexander in die sibirische Kälte zog

Link zum Artikel

"Kritische Schwelle" erreicht: So heiß wird die Erde in den nächsten 5 Jahren

Link zum Artikel

Kartellamt schränkt Facebook beim Datensammeln ein

Link zum Artikel

9 Promis, die gerne (un)heimlich im Foto-Hintergrund rumlungern

Link zum Artikel

Netflix macht's einfach selbst – und will 3 Filme mit deutschen Stars drehen

Link zum Artikel

Wenn du Andrea Nahles heißt, dürften dir diese Umfrage-Ergebnisse nicht gefallen

Link zum Artikel

Teste den Sound von DOCKIN und sag uns deine Meinung!

Link zum Artikel

Die Karriere von Rudi Assauer in 15 bewegenden Bildern

Link zum Artikel

Kartellamt gegen Facebook: Steht der "Gefällt mir"-Button auf der Kippe?

Link zum Artikel

Jetzt erkennen die Briten langsam den Brexit-Irrsinn – Panik kommt auf

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die Bestsellerautorin Rosamunde Pilcher ist tot

Die Erfolgsautorin Rosamunde Pilcher ist im Alter von 94 Jahren an einem Schlaganfall gestorben. Das erfuhr der britische "Guardian" vom Sohn der Verstorbenen.

Seit dem 15. Lebensjahr verfasste Pilcher erste Texte, bis 1965 tat sie dies unter dem Pseudonym Jane Fraser. 1987 gelang ihr mit der "The Shell Seekers" (zu Deutsch: Die Muschelsucher) der Durchbruch. Die Familiensaga wurde in Deutschland von Millionen Menschen gelesen.

Seit mehreren Jahren sind die Werke der Britin auch im …

Artikel lesen
Link zum Artikel