Leben

"Hörst du den Bär da draußen?" – 9 Situationen, mit denen du beim Zelten zu kämpfen hast

Michelle Marti

Die Zeltsaison hat begonnen und spätestens mit den ersten Open Airs wird das Schlafen im kleinen Stoffhaus zu einer mehr oder weniger freiwilligen Übernachtungsform. Damit du dich schon seelisch darauf vorbereiten kannst, folgen hier neun Situationen, die du ziemlich sicher erleben wirst.

Aufbau = Verzweiflung

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Spoiler: So wird es garantiert NICHT aussehen!

Glaubt man der Werbung und der Anleitung, dann ist das Aufstellen eines Zeltes ein Kinderspiel. Doch die Realität sieht anders aus. Die korrekte Anzahl der Stäbe und Heringe ist reines Wunschdenken und der Stoff will sich auch nicht so über das Gerüst legen, wie er sollte. Der Fluchwortgebrauch steigt exponentiell an und es beginnt garantiert plötzlich sintflutartig zu regnen.

Es wird dreckig

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Es spielt keine Rolle, ob du dir vorgenommen hast, dein Zelt sauber zu halten oder nicht. Es ist auch egal, ob du deine Schuhe vor dem Zelt ausziehst oder nicht. Denn das Naturgesetz besagt: Ein Zelt wird ausnahmslos immer dreckig. Immer. Das musst du einfach akzeptieren. Oder du nimmst einen Handstaubsauger mit.

Die Matte verliert Luft

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Ob Luftmatratze oder aufblasbare Iso-Matte – egal wie viel Luft du hineingepustet hast, am Morgen wachst du auf dem harten Boden der Realität auf. Dein Rücken fühlt sich an, als wäre jemand mit einem Lastwagen darüber gefahren und die Kälte des Bodens hat dir den Rest gegeben.

Mücken!

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Mücken sind deine treusten Begleiter – ob du willst oder nicht. Sie verfolgen dich auf Schritt und Tritt. Und selbst wenn du das Mückennetz immer schliesst und vor dem Zelt irgendwelche Duftkerzen installiert hast: Die Viecher finden ihren Weg in dein Zelt hinein – aber selbstverständlich nie wieder hinaus. Deshalb ein kleiner Tipp: Pack ganz viel Fenistil ein!

Alles ist nass

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Auch wenn draußen eitel Sonnenschein herrscht; irgendwie ist trotzdem immer alles nass und feucht im Zelt. Und falls nicht, dann verschüttest du garantiert den Inhalt deines Camping-Kaffee-Bechers auf das neugekaufte Hightech-"Mätteli".

Unheimliche Geräusche

Draußen ist es dunkel und du hast dich tief in deinen Schlafsack gekuschelt. Als du schon beinahe eingedöst bist, hörst du plötzlich von draußen Geräusche ...

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Auch wenn du eigentlich eine rational denkende Person bist, bildet sich dein Hirn jetzt ein, dass draußen überall Bären, Wölfe und Mörder herumschleichen. Als ob dein Puls nicht sowieso schon auf 200 wäre, bewegen sich dann auch noch seltsame, lange Schatten über die Zeltwand.

Es ist kalt

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Es ist wunderschönes Wetter und du entscheidest dich, die Nacht im Zelt zu verbringen. Was du dabei nicht beachtest: Am Morgen ist es kalt! Und zwar richtig, richtig kalt. Vor allem dann, wenn du um sieben Uhr aufbrechen müsstest, um deine Wanderung rechtzeitig zu beginnen. Was gegen die Kälte hilft? Weiterschlafen! Oder du machst es wie die Person im Gif.

Heringe = Stolperfallen

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Du stolperst über die Heringe und die dazugehörigen Schnüre. Jedes Mal. Und wenn am Abend am Lagerfeuer noch ein bisschen Alkohol getrunken wird, ist die Rückkehr zu deinem Zelt umso gefährlicher. Außerdem ist es definitiv keine gute Idee, auf dem Zeltplatz Fangen zu spielen. Nicht, dass ich das schon mal gemacht hätte.

Der Reißverschluss geht kaputt

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Und wenn nicht der Reißverschluss des Zelteingangs klemmt, dann geht garantiert etwas anderes kaputt. Am besten nimmst du zehn Rollen Panzerklebeband mit. Damit kannst du fast alles reparieren und den Zelteingang einfach zukleben. Ob du ihn dann wieder aufmachen kannst, ist eine andere Frage.

Was passiert dir beim Zelten immer?

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