Ein Ring, ein Ü-Ei, eine Vagina – dieser Antrag endete im Krankenhaus

Es gibt gute Ideen, es gibt richtig gute Ideen und es gibt Ideen, da fällt es schwer zu beurteilen, ob die gut, zumindest gut gemeint oder von vornherein einfach gaga sind.

Wenn sie dann noch schlecht ausgeführt werden, dann ist auch die Intention egal.

Beispiel gefällig? Sehr gerne:

Eine junge Engländerin wollte ihrem Freund einen Heiratsantrag machen. Nicht irgendeinen Heiratsantrag. Einen besonderen Heiratsantrag. Und da kommt die Idee ins Spiel. 💡

Die war wie folgt: Die Frau wollte den Verlobungsring nicht einfach so präsentieren, sondern ihren Freund damit überraschen. So richtig überraschen. Sie kaufte also ein Ü-Ei, knackte die Schokohülle auf, entnahm das gelbe Plastikei und ersetzte den Inhalt mit dem Ring.

Und dieses Ring-Ei wiederum steckte sie sich in die Vagina.

Beim Sex, so der Plan, sollte ihr Freund das Ei finden und sie könnte mit dem Inhalt dann den Antrag machen.

Doch dazu kam es nicht. Hier kommt also die schlechte Ausführung ins Spiel.

Denn das Ei legte sich quer. Und das ist nicht metaphorisch gemeint. Weder sie noch er konnten es aus der Vagina pulen.

Das Ei steckte also in der Vagina fest, die junge Frau gestand notgedrungen den Plan und das Paar beschloss gemeinsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

In der Klinik wurden sie von einem Gynäkologen in Empfang genommen, der mit einer einfachen Tupferzange schließlich das Ei bergen konnte. Glück gehabt. Der Antrag konnte also doch noch ausgeführt werden. In der Klinik.

Und er sagte "ja." 💍

Diese Episode haben wir dem behandelnden Arzt, Adam Kay, zu verdanken. In seinem Buch "This is going to hurt" sammelt er solch skurille Geschichten aus seiner Praxis.

Aber die wirklich wichtigen Fragen stellt Kay nicht in seinem Buch. Da müsst ihr uns also weiterhelfen:

5 Fragen, die wir jetzt noch haben:

Kein Sex, dafür Nature-Porn:

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