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Dieses Foto eines Berliner Balkons sorgte in den vergangenen Jahren zweimal für Aufsehen. Nun ist klar, was dahinter steckt. privat

Zelt für 260 Euro auf dem Balkon? Was hinter dieser WG-Anzeige wirklich steckt

Ein Zelt. Auf einem Balkon. Mitten in Berlin. Für 260 Euro. 

Und dann dieser Text: "Wir vermieten aufgrund von finanziellen Problemen einen Schlafplatz auf unserem Balkon! Falls es dich nicht stört, wenn wir uns ab und zu auf dem Balkon sonnen oder am Abend einen Drink dort zu uns nehmen, freuen wir uns, von dir zu hören :-). Marie, 22, und Biana, 22."

Diese WG-Anzeige auf der Internetplattform wg-gesucht.de sorgte im Sommer für Aufsehen. Schließlich verstanden viele die Vermietung eines Balkon-Zelts für ordentliche 260 Euro Monatsmiete als weiteres Zeichen für den überhitzten deutschen Wohnungsmarkt, der gerade in Universitätsstädten immer dramatischer wird. 

Nach zahlreichen Berichten verschwand die Anzeige aus dem Netz, die Entrüstung blieb. Nun gibt es Neues in dem Fall des ominösen WG-Zeltes aus Berlin.

War ja absehbar: Es war alles nur ein Spaß

Die "Süddeutsche Zeitung" hat sich auf die Suche nach der Geschichte hinter der Berliner Balkon-Vermietung gemacht, und herausgefunden, dass es sich tatsächlich nur um ein Kunstprojekt eines gelangweilten Studenten handelte. 

Weit gefehlt! Wie die "Süddeutsche" berichtet, tauchte die Anzeige mit dem oben erwähnten Text im Sommer 2018 wieder auf wg-gesucht.de auf. An die alte Anzeige von vor zwei Jahren konnte sich da schon niemand erinnern. 

Und diesmal schlug der Balkon von Berlin ein wie eine Bombe. Zahlreiche Medien stürzten sich auf die Anzeige, und berichteten freudig über die Anzeige. Seitdem kursiert das Posting immer wieder auf diversen Plattformen.

Für alle, die immer mal in einem WG-Zelt schlafen wollten, ist klar: Es ist alles nur ein Spaß - oder wie einer der beiden Neuköllner Mitbewohner der "SZ" sagte: "Das war ein Experiment, aus der Not geborene Kunst."

(pb)

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Ich arbeite Vollzeit, meine Mitbewohner sind Studenten: So hart kann es nerven!

Ich arbeite (minimum – no offense watson!) 40 Stunden die Woche, meine Mitbewohner feiern (mindestens) so viel. Willkommen in meiner Realität einer in Vollzeit beschäftigten Redakteurin, die mit zwei Studenten zusammenwohnt. Ich kann nur eines sagen: Es nervt hart! Eigentlich kann man sich das denken, oder? Hab ich auch. Ich erinnere mich noch sehr gut an diesen Gedanken "ziehe nicht mit Pärchen und/oder Studenten zusammen". Wieso höre ich nicht auf meine eigenen Ratschläge?!

Heute Morgen, bestes …

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