Spaß

Australien will keine Wombat-Selfies mehr sehen – 5 Alternativen

anna-lena janzen, melbourne

Hört auf Wombats zu jagen! Auf der beliebten Ferieninsel Maria Island, einer kleinen Insel vor der Küste Tasmaniens, leben mehr Wombats als Menschen – und das ganz zur Freude von Touri-Massen, die extra anreisen, um einen Schnappschuss mit den kurzbeinigen Tieren zu ergattern.

Doch nun werden die rund 30.000 Touristen pro Jahr von den Behörden dazu aufgefordert, die einheimischen Beuteltiere nicht mehr mit dem Selfie-Stick zu bedrängen.

Die Tiere sollen künftig von solchen Handyaufnahmen verschont bleiben:

Anreisende Besucher werden mit Warnschildern gegrüßt, sobald sie auf der Insel von der Fähre steigen.  Das soll daran erinnern, dass es sich um wilde Tiere handelt, die zu respektieren sind.

"Ich werde Wombats nicht mit dem Selfie-Stick jagen. Und ich werde auch nicht zu nahe an Babys rangehen," heißt es.

Gut, dass Australien mehr als Wombats zu bieten hat. Falls ihr andere Tiere nerven wollt... hier ein paar Anregungen:

1. Bitte lächeln! – das Quokka

Das Quokka-Selfie ist bei Touristen mega beliebt. Die süßen Tiere leben auf der Insel Rottnest Island nahe Perth.

 Der Klassiker – das Känguru

"Just two cool dudes hanging out"

Bei der Prominenz beliebt – der Koalabär

View this post on Instagram

This is April. So much SWAG. @Australiazoo

A post shared by Justin Timberlake (@justintimberlake) on

Nichts für schwache Nerven – Sharkselfie

"Ich bin trotzdem ins Wasser gegangen"

Dann doch lieber dieses der hier...

Wer die Tiere in der freien Laufbahn in Ruhe lassen – und trotzdem ein tolles Selfie ergattern will, stattet am Besten dem Taronga-Zoo in Queensland einen Besuch ab. Da kann man ganz nah an die Viecher ran – ohne Gefahr zu laufen gebissen – oder geboxt zu werden. Ist wohl für alle Beteiligten der bessere Spaß

Fighting Kangaroo! 

Wombat-Baby Apari ist das süßeste, was du heute sehen wirst!

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Australien: Forscher gehen von über 1 Milliarde toter Tiere aus

Bei den verheerenden Buschbränden in Australien sind offenbar deutlich mehr Tiere gestorben als zunächst angenommen. Bisher war in verschiedenen Berichten die Rede von 480 Millionen verbrannten Tieren.

Doch der australische Ökologie-Professor Christopher Dickman schätzt die Zahl inzwischen auf eine Milliarde. Das sagte er der "Huffington Post". Die erste Schätzung von 480 Millionen sei erstens sehr konservativ gewesen und hätte sich zweitens nur auf den Bundesstaat New South Wales bezogen. …

Artikel lesen
Link zum Artikel