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Bild: imago/screenshot: google

Knast? Escape-Room! Auf Google haben Leute Spaß mit einer Berliner JVA

Die Berliner Justizvollzuganstalt Moabit bekommt wirklich selten gute Presse. Wenn der Knast Schlagzeilen schreibt, dann in der Regel, weil Insassen ausbrechen – oder es zumindest versuchen. Erst zu Neujahr scheiterte dort ein spektakulärer Ausbruchsversuch. Ein Häftling hatte seine Fenstergitter rausgedrückt, war aufs Dach geklettert und sogar bis auf das Dach eines Nachbarhauses gekommen, bevor Polizisten ihn festnehmen konnten.

Ausbruchversuche wie dieser bringen menschen auch außerhalb der Gefängnismauern auf... Gedanken. Im besten Fall sind die garnicht einmal kriminell, sondern nur sehr, sehr witzig.

Für folgende Idee braucht es nur drei Zutaten:

  1. Einen guten Humor
  2. Google
  3. Followerpower

Bei Google kann man nämlich nicht nur alle möglichen Ort bewerten (die JVA Moabit hat übrigens 2,8 von fünf Sternen, ziemlich gut für einen Knast). Man kann auch Änderungen vorschlagen. Der Gedanke dahinter: Wenn Google zum Beispiel das vietnamesische Restaurant um die Ecke fälschlicherweise als Thai-Restaurant ausgibt, können User das ändern.

Oder eben, wenn man sich denkt: So oft wie in Moabit einer versucht auszubrechen, ist das doch eher ein Escape-Room, als ein Gefängnis. Und so kam es dann auch:

So sieht die JVA im Internet jetzt aus:

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Bild: screenshot: google

Damit der Plan eine Chance hat, braucht es möglichst viele Menschen, die die geänderte Beschreibung bestätigen. Wo findet man Gleichgesinnte mit Humor?

Im besten Fall auf Twitter:

Zur Sicherheit fragt Google übrigens nochmal nach:

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Bild: screenshot: google

Und bevor du nun "JVA Moabit" googlest und selbstverständlich sehr verantwortungsbewusst und erwachsen mit der "Änderungen-Vorschlagen"-Funktion umgehst, hier noch ein Hinweis auf ein weiteres Detail, das den Verantwortlichen vielleicht zu denken geben sollte:

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Bild: screenshot: google / künstlerische meisterleistung: watson

Du kannst auf Google übrigens auch Polizeistationen bewerten – und ja, Leute machen das wirklich:

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Video: watson/Marius Notter, Johanna Rummel

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