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Hoeneß im Höhenflug sport1-montage

Hey, Spitzenreiter BVB! Für Uli Hoeneß ist Bayern jetzt schon Tabellenführer

Wer hat Wahrnehmungsprobleme?

Bayern-Präsident Uli Hoeneß. Der war am Sonntag im Doppelpass-Talk des Sportsenders Sport1 zu Gast – um nach der Aufholjagd seiner Bayern die große Welt des Fußballs aus der Sicht der Säbener Straße zu erläutern.

Kleine Erinnerung: Am Sonntagvormittag waren die Bayern punktgleich mit Tabellenführer Borussia Dortmund – die Borussen hatten aber noch ein Spiel am Sonntagnachmittag vor der Brust. Und zudem die deutlich bessere Tordifferenz.

Die Tabelle sieht da also einen klaren zweiten Platz für den Rekordmeister aus München vor. Hoeneß nicht. Der stellte gleich zu Beginn der Sendung fest: Nach fünf Monaten fern des Platzes an der Sonne sei man nun endlich wieder Tabellenführer:

Twitter war überrascht:

Echt überrascht:

Hoeneß im Höhenflug: Die Bayern hatten nach einem ordentlichen Unentschieden gegen Liverpool am Mittwoch im Champions League-Achtelfinale und zuletzt vier Bundesliga-Siegen in Folge wieder an Selbstbewusstsein gewonnen. Und wenn es dann doch nix wird mit der Meisterschaft?

Laut Hoeneß wäre das nun auch in Ordnung: "Wir sind bereit gewesen, mal die Meisterschaft ein Jahr zu opfern, um den Spielern (gemeint sind wohl Robben und Ribéry) einen vernünftigen Abgang zu machen. Ich habe in meinem Leben mehr als 50 Titel gewonnen, da kommt es auf den ein oder anderen auch nicht mehr an."

Auch ansonsten war für Hoeneß eigentlich alles bestens:

Hoeneß gab sich am Sonntag fast schon milde: Angesprochen auf die sensationelle Wut-Pressekonferenz im Herbst als Hoeneß mit Sportchef Rummenigge, Journalisten beschimpfte, erklärte Hoeneß nun: "Die würden wir heute nicht mehr so machen. Da haben wir eindeutig Fehler gemacht. Auch im Verhältnis zu dem ein oder anderen Journalisten."

Die Pressekonferenz sei ein "Anfängerfehler" gewesen. Man hätte die Journalisten gar nicht einladen dürfen. "Das sollte ein Appell an die Spieler sein, wir stehen hinter euch."

Kritik an der spielerischen Schwäche wischte der Bayern-Präsident energisch beiseite. "Unsere Mannschaft hat einen klaren Aufwärtstrend", sagte er, nach einem kraftraubenden Spiel wie vergangenen Dienstag in der Champions League beim FC Liverpool (0:0) müsse mal auch mal mit einem mühsamen Sieg wie gegen Hertha BSC am Samstag in der Bundesliga (1:0) zufrieden sein: "Mit der Kritik können wir leben, so lange die Ergebnisse stimmen."

(pb/afp)

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Hansi Flick ist ein Phänomen. In seiner ersten Saison als Cheftrainer eines Profiklubs hat er den FC Bayern zum Titel-Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League geführt. Flick brachte den "Mia san mia"-Spirit an die Säbener Straße zurück.

In der Königsklasse knipste seine Mannschaft hochklassige Gegner wie den FC Chelsea oder FC Barcelona teils mit einer Selbstverständlichkeit aus, dass man sich die Augen rieb und dachte: Wer soll diese Bayern aufhalten?

Klar, der FC Bayern München …

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