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Oh Mann, Omar. Bild: imago sportfotodienst

Entführungen fürs Kartell – Mexikos Ex-Nationalkeeper muss 75 Jahre ins Gefängnis

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Der ehemalige mexikanische Torhüter Omar Ortiz ist zu insgesamt 75 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht befand ihn für schuldig, zwischen 2011 und 2012 als Mitglied einer kriminellen Vereinigung an drei Entführungen beteiligt gewesen zu sein. Das berichtet die "Sun" aus England.

Zur Zeit der Entführungen saß  "El Gato" (die Katze) – so sein Spitzname – gerade eine 2-jährige Dopingsperre ab. Er war zuvor zweimal positiv auf Steroide getestet worden.

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Omar Ortiz fliegt schon seit 2010 nicht mehr durch Strafräume. bild: imago

Bereits im Januar 2012 wurde Ortiz verhaftet, seitdem sitzt er im Gefängnis. Ihm wird vorgeworfen, Mitglied einer kriminellen Vereinigung gewesen zu sein, die für mindestens 20 Entführungen verantwortlich sein soll. Die Gang soll zum Golf-Kartell gehören, eines der ältesten mexikanischen Drogenkartelle.

Laut Behörden war die Rolle des Ex-Torwarts, in seinem Umfeld wohlhabende Opfer ausfindig zu machen. Unter den Entführten waren der Ehemann der mexikanischen Sängerin Gloria Trevi sowie eine minderjährige Person. Die Sun berichtet, Ortiz habe pro Opfer rund 4.500 Euro erhalten.

Gewöhn' dich dran, Omar.

Ortiz spielte in seiner Karriere u. a. für seinen Heimatverein Monterrey CF und Chiapas FC. Beim Concacaf Gold Cup durfte er einmal für Mexikos Nationalelf das Tor hüten.

(as)

Mexikanische Torhüter – eine Klasse für sich

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