Oh Mann, Omar.
Oh Mann, Omar.
Bild: imago sportfotodienst

Entführungen fürs Kartell – Mexikos Ex-Nationalkeeper muss 75 Jahre ins Gefängnis

10.01.2019, 10:32
watson sport

Der ehemalige mexikanische Torhüter Omar Ortiz ist zu insgesamt 75 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht befand ihn für schuldig, zwischen 2011 und 2012 als Mitglied einer kriminellen Vereinigung an drei Entführungen beteiligt gewesen zu sein. Das berichtet die "Sun" aus England.

Zur Zeit der Entführungen saß  "El Gato" (die Katze) – so sein Spitzname – gerade eine 2-jährige Dopingsperre ab. Er war zuvor zweimal positiv auf Steroide getestet worden.

Omar Ortiz fliegt schon seit 2010 nicht mehr durch Strafräume.
Omar Ortiz fliegt schon seit 2010 nicht mehr durch Strafräume.
bild: imago

Bereits im Januar 2012 wurde Ortiz verhaftet, seitdem sitzt er im Gefängnis. Ihm wird vorgeworfen, Mitglied einer kriminellen Vereinigung gewesen zu sein, die für mindestens 20 Entführungen verantwortlich sein soll. Die Gang soll zum Golf-Kartell gehören, eines der ältesten mexikanischen Drogenkartelle.

Laut Behörden war die Rolle des Ex-Torwarts, in seinem Umfeld wohlhabende Opfer ausfindig zu machen. Unter den Entführten waren der Ehemann der mexikanischen Sängerin Gloria Trevi sowie eine minderjährige Person. Die Sun berichtet, Ortiz habe pro Opfer rund 4.500 Euro erhalten.

Ortiz spielte in seiner Karriere u. a. für seinen Heimatverein Monterrey CF und Chiapas FC. Beim Concacaf Gold Cup durfte er einmal für Mexikos Nationalelf das Tor hüten.

(as)

Mexikanische Torhüter – eine Klasse für sich

1 / 8
Jorge Campos – Mexikos Torwart mit den bunten Trikots
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Was im Sport gerade noch alles wichtig ist:

Alle Storys anzeigen

Wirbel um Alaba-Wechsel nach Madrid: Hoeneß erklärt: Sein Traum war Barcelona

Beim Wechsel von David Alaba zu Real Madrid ging es in diesem Sommer um viel Geld und Wertschätzung. Er schlug die Angebote zur Vertragsverlängerung von Bayern München aus und wechselte zu den Königlichen nach Spanien, wo er für fünf Jahre unterschrieb und ordentlich abkassiert. Laut "Spiegel" verdient der Verteidiger 19,47 Millionen Euro pro Jahr, erhielt zusätzlich eine Einmalzahlung über 17,7 Millionen Euro.

Jetzt wirft ein Auftritt von Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß ein anderes Licht auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel