Elf Freunde sollt ihr sein, die elf verschiedene Trikots tragen – oder so...
Elf Freunde sollt ihr sein, die elf verschiedene Trikots tragen – oder so...
Bild: HochZwei/imago

Darum lief Udinese Calcio am Sonntag mit 11 verschiedenen Trikots auf

10.04.2018, 11:5610.04.2018, 13:16

Dass der Torwart ein anderes Trikot trägt als die Feldspieler, das ist nichts Neues. Aber dass auf dem Platz alle elf Spieler eines Teams unterschiedliche Jerseys anhaben, hat es wohl noch nie gegeben.

Was war da los?

Beim Serie-A-Spiel zwischen Udinese Calcio und Lazio Rom am Sonntag (31. Spieltag) liefen die Spieler der Heimmannschaft mit elf verschiedenen Trikots auf.

Ein Spieler trug das Udinese-Trikot aus dieser Saison, ebenso der Keeper, der im aktuellen Torwartdress auflief. Die übrigen neun Spieler zogen sich Heimtrikots an, deren Designs an die Hemden der Neunziger und Nullerjahre erinnerten.

Udinese-Stürmer Kevin Lasagna (l.) feiert das 1:0
Udinese-Stürmer Kevin Lasagna (l.) feiert das 1:0
Bild: hochzwei/imago

Im Grunde ähnelten sich alle Trikots, nur die Breite und Anordnung der schwarzen und weißen Längsstreifen unterschied sich von Spieler zu Spieler.

Oliver Bierhoff spielte von 1995 bis 1998 in Udine. Auf dem Mannschaftsfoto vom Sonntag trägt der Spieler mit der Nr. 99 ein Trikot, dessen Design an dieses angelehnt ist
Oliver Bierhoff spielte von 1995 bis 1998 in Udine. Auf dem Mannschaftsfoto vom Sonntag trägt der Spieler mit der Nr. 99 ein Trikot, dessen Design an dieses angelehnt ist
lancia/dpa

Und warum das Ganze?

Hintergrund war eine Auktion des Hauptsponsors des Tabellendreizehnten der Serie A. Während des Spiels konnte man die elf Trikots ersteigern. Der Erlös – insgesamt 9450 Euro – ging an soziale und regionale Projekte von Udinese-Fans.

Zum Beispiel der Bau einer öffentlichen Gartenfläche oder eine Doku über die Region Friaul im Nordosten Italiens, zu der die Stadt Udine gehört. 

Udineses Gegner Lazio Rom ließ sich aber von den elf verschiedenen Trikots nicht verwirren: Die Römer gewannen 2:1 und unterstrichen damit ihre Ambitionen, im kommenden Jahr in der Champions League zu spielen.

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