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Tim Lobinger findet es selber krass, dass er wegen seiner Krankheit keinen Handyvertrag bekommt. imago

Stabhochspringer Lobinger bekommt keinen Handyvertrag mehr – weil er Krebs hat

Der ehemalige Weltklasse-Stabhochspringer Tim Lobinger geht offen mit seiner Leukämie um. Dabei gibt er immer wieder Einblicke in sein Seelenleben und was die Krankheit so mit sich bringt. Das, was er jetzt in der Bunten erzählt, zieht einem aber die Schuhe aus.

Denn wegen seiner Krankheit hat er keinen neuen Handyvertrag bekommen. "14,85 Euro Grundbetrag im Monat bei einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Das fand ich super", erzählt Lobinger der "Bunten". 

"Meine Anfrage wurde allerdings abgelehnt, mit der Begründung, ich könne die Mindestlaufzeit aufgrund meiner Erkrankung ja wohl nicht erfüllen."

Er habe kein Problem, offen über seine Erkrankung zu sprechen. Diese gehöre zu seinem Leben und er versuche, jeden Tag positiv damit zu leben. "Aber die Sache mit dem Handyvertrag fand ich schon krass", sagte der 46-Jährige.

In der Online-Version des Artikels steht nicht, welcher Anbieter ihm den Handyvertrag verweigerte.

Lobinger leidet seit März 2017 an akuter Leukämie. Er hat fünf Chemotherapien, eine Stammzellentransplantation und Bestrahlungen hinter sich. 

Bildnummer: 04204496  Datum: 20.08.2008  Copyright: imago/Camera 4/JIM
Tim Lobinger (Deutschland); Vdig, quer Olympische Spiele 2008, Sommerspiele, Stabhochsprung, Nationaltrikot Beijing Dynamik,  Leichtathletik OS Sommer Herren Einzel Einzelbild Aktion Personen

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Tim Lobinger bei Olympia in Peking  Imago

Trotz der schweren Krankheit denkt Lobinger nicht ans Aufgeben: "Ich will diesen Kampf gewinnen. Natürlich weine ich mal oder liege nachts wach, weil ich mir Sorgen um die Familie mache." Sein großer Sohn habe im Sommer das Abitur gemacht und die Tochter arbeite als Unternehmensberaterin. Sein zweiter Sohn, der drei Jahre ist, wisse, dass der Vater krank sei. "Natürlich möchte ich auch seine Einschulung miterleben", sagt Lobinger. 

„Die Ärzte gaben mir 30 Prozent Überlebenschance. Doch ich blieb optimistisch, wollte den Krebs besiegen und nahm den Kampf auf. Ich hätte es auch getan, wenn sie mir nur ein Prozent eingeräumt hätten.“

(tl/afp)

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