Digital
Bild

Es gibt einen neuen Kettenbrief bei WhatsApp. Bild: gettyimages/montage

WhatsApp: Sprachnachricht warnt vor Giftbrief – das steckt dahinter

Es gibt einen neuen Kettenbrief bei WhatsApp. Dieses Mal ist er im Emsland unterwegs und warnt laut Polizei vor angeblichen Giftbriefen. 

Eine Frauenstimme warnt in einer 84 Sekunden langen Sprachnachricht vor den Briefen. Bislang sei die Nachricht vor allem in Papenburg und Döpen verbreitet worden, heißt es bei der Polizei. 

Das sagt die Polizei zu den Giftbriefen: 

Angeblich hätten mehrere Personen Postsendungen erhalten, die wegen Unzustellbarkeit zu ihnen zurückkamen. Die Betroffenen hätten aber jeweils gar keine Briefe verschickt. Sie seien mit den Umschlägen zur Polizei Papenburg gegangen, welche bestätigt hätte, dass sich darin in Gift getränktes Papier befinden würde. 

Die Sprachnachricht sei allerdings falsch, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

Weder im Emsland noch in der gesamten Polizeidirektion Osnabrück seien solche Giftbriefe angezeigt worden. "Da spielt jemand mit den Sorgen der Bevölkerung", heißt es weiter. Nach bisherigen Erkenntnissen scheinen die unbekannten Verfasser dieser Mitteilung bewusst falsche Inhalte zu verbreiten, um das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung negativ zu beeinflussen. 

Wer hinter den Nachrichten steckt, weiß die Polizei bislang nicht. 

(hd) 

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Axel Voss hat keinen Plan vom Internet – So stellt sich Twitter vor, wie #axelsurft

Axel Voss ist CDU-Europapolitiker. Er ist Verhandlungsführer für die Reform des Urheberrechts und Artikel 13. Am Dienstag wird darüber abgestimmt, der Ausgang ist noch völlig unklar.

Völlig unklar auch: Weiß dieser Mann IRGENDETWAS über das World Wide Web? In einem ungeschickten Interview mit Vice offenbarte Voss, dass er keinen Internetschimmer hat. Unter anderem sagte er: "Bei Google, da gibt's ja noch die Seite, wo man Memes anklicken kann, eine richtige Rubrik".

Google kann natürlich keine …

Artikel lesen
Link zum Artikel