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Arme Meghan! 9 absurde Regeln für britische Prinzessinnen

Elisabeth Kochan

Einmal im Leben Prinzessin sein, das wär's doch, oder? Genau das hat Meghan Markle plötzlich erlebt:

Meghan MarkleMeghan Markle

Bild: Giphy

Aber ist Meghan wirklich zu beneiden?

Vielleicht für die (imaginäre) Krone – von Cutie Harry mal ganz abgesehen –, aber das Prinzessinnen-Leben als Teil der britischen Royals ist nicht ganz so easy-peasy, wie man sich das vielleicht vorstellt. Tatsächlich hat der royale Neuzugang gefühlte 47638 Prinzessinnen-Regeln zu befolgen, die für uns, den Pöbel aus Deutschland, nicht ganz nachvollziehbar klingen. Die schrägsten davon wollen wir euch allerdings nicht vorenthalten – damit ihr, falls euch ein Prinz oder eine Prinzessin des britischen Königshauses mal 'nen Antrag machen sollte, vorbereitet seid.

Regel #1: Bye-bye, Karriere

Ihr werdet davon gehört haben: Meghan Markle hat sich offiziell aus unserer Lieblings-Anwaltsserie "Suits" verabschiedet; nach dem Ende der 7. Staffel ist Schluss mit "Rachel Zane". Während viele allerdings vermuten, Meghan habe freiwillig gekündigt, um zur Vollzeit-Prinzessin zu mutieren, sieht die Realität trauriger aus: Wer ins Königshaus einheiratet, darf sich von sämtlichen Karriere-Träumen verabschieden.

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Bild: Giphy

Ja, Megs, what are you gonna do? Jedenfalls nicht auf der faulen Haut liegen, denn, zugegeben, der Job als Prinzessin ist schon hart genug: Charity-Events, öffentliche Auftritte... – der royale Kalender ist prall gefüllt. Wenigstens war Meghans Studium nicht völlig umsonst: Der Studiengang "Internationale Beziehungen" war eine gute Wahl.

Regel #2: Bye-bye, Wahlrecht

Uff, die klingt ganz schön hart: Trotz ihrer privilegierten Position an der Spitze Großbritanniens darf Meghan nicht mehr wählen gehen. "Ganz logisch, schließlich ist sie ja nicht mal Britin", denkt ihr? Das mag zwar stimmen – aber Meghan will nach ihrer Hochzeit sogar die britische Staatsbürgerschaft annehmen... und darf dennoch nicht wählen.  

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Ein Schlag ins Gesicht für alle Feministen? Klingt so, allerdings gibt es dafür eine logische Erklärung: Obwohl es nicht gesetzlich verboten ist, besucht die königliche Familie niemals ein Wahllokal – da sie, vor allem die Queen selbst, keine politische Meinung ausdrücken sollten. Diese Neutralität soll garantieren, dass die Royals ihr Volk nicht politisch beeinflussen. 

Regel #3: Bye-bye, Monopoly

Okay, äh... strange? Aber wahr: Prinz Andrew, der Herzog von York, verriet vor einigen Jahren, dass das beliebte Brettspiel Monopoly im Hause Windsor absolut verboten sei.

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Was absurd klingt, hat gute Gründe (die wir alle viel zu gut nachvollziehen können): "Wir dürfen zu Hause nicht Monopoly spielen. Es artet zu sehr aus." Diese Regel betrifft natürlich nicht nur Meghan, sondern die gesamte Königsfamilie, aber es ist sicher eines der Gesetze, deren Umsetzung ihr am schwersten fallen sollte.

Regel #4: Bye-bye, Fans

Als absoluter Fan-Liebling aus "Suits" hat Meghan wohl schon Milliarden von Autogrammen verteilt – aber damit ist jetzt Schluss. Anstatt sich in der Öffentlichkeit in die Menge zu stürzen, Fotos, Körperteile oder Bücher zu signieren und Selfies zu machen, ist für Meghan jetzt Zurückhaltung angesagt – auch in sozialen Netzwerken.

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Denn auch Social-Media-Accounts sind ihr verboten, weswegen wir uns vor einiger Zeit von ihrem Instagram-Profil verabschieden mussten. 

Regel #5: Bye-bye, Sexappeal

Das sieht ein Blinder: Die weiblichen Royals sind nicht gerade dafür bekannt, sonderlich aufreizend oder verführerisch aufzutreten (die männlichen aber auch nicht). Das wird für Meghan aber ganz schön schwierig.

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Für sie heißt es jetzt nämlich: Keine tiefen Ausschnitte oder kurzen Röcke mehr, kein dramatisches Make-up – verdammt, nicht mal mehr Nagellackfarben, die nicht quasi unsichtbar sind. Manche von "Rachels" Looks in "Suits" bereiten der Queen unter Garantie Kopfschmerzen.

Regel #6: Bye-bye, Essen

Klar ist ja wohl: Die Royals müssen präsentabel sein. Dass Meghan in Zukunft allerdings auf einige Nahrungsmittel verzichten muss, hat weniger mit ihrer Figur zu tun als mit den Exzentrizitäten der Queen.

Die erlaubt ihren Engsten nämlich weder Meeresfrüchte (zu hohes Risiko einer Lebensmittelvergiftung) noch Knoblauch (zu eklig) noch Kartoffeln, Reis oder Nudeln (zu lecker?!). Zwar werden diese Gesetze nur im Buckingham Palace sehr ernst genommen, doch wenn Meghan bei ihrer Schwieger-Großmutter in spe zu Besuch ist, heißt es: Schluss mit lecker. Aber, hey, wenn wir uns Meghan mal so angucken, isst sie vermutlich eh schon seit Jahrzehnten keine Carbs mehr.

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Regel #7: Bye-bye, Casual

Wir kennen das: Wenn wir zur Mülltonne oder zum Sport rennen, donnern wir uns dafür nicht extra auf, sondern ziehen den schlabbrigsten Pulli an und zwirbeln unsere Haare zu einem wackeligen Dutt. Der Casual Look ist für Meghan jetzt allerdings tabu.

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Hast du William, Kate, geschweige denn die Queen jemals in Jogginghose gesehen? Eher nicht. Denn selbst "casual" wird in der royalen Klamotten-Etikette zu einer komplizierten Angelegenheit: Ein smartes Kleid oder eine Stoffhose plus Jacke oder Cardigan – chilliger ist nicht drin. Kate stattet ihrem Friseur sogar 3x die Woche einen Besuch ab, damit auch die Haare sitzen. (Spätestens jetzt stellen wir fest: Prinzessin-Sein ist vielleicht doch nicht das Wahre.)

Regel #8: Bye-bye, Berührungen

Meghan und Harry beim Händchenhalten, Meghan und Harry Arm in Arm – ja, gut, das haben wir schon gesehen. Aber eigentlich brechen die beiden damit sämtliche Regeln: Denn öffentliche Bekundungen der Zuneigung, und wenn es nur ein zärtliches Wange-Streicheln ist, sind unter den Royals nicht gern gesehen.

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Diese Regel umfasst übrigens auch Außenstehende – was zu so manchem Fauxpas führen kann. Michelle Obama zum Beispiel "blamierte" sich 2009 in den Augen der Briten, weil sie die Queen für ein Foto umarmte, und als Basketballer LeBron James 2014 einen Arm um Kate legte, explodierten die britischen Zeitungen in einem Sturm der Entrüstung. Auch für Meghan heißt es in Zukunft: No touching, please.

Regel #9: Bye-bye, gekreuzte Beine

Diese Regel grenzt ans Absurde: Dass sie nicht breitbeinig dasitzen soll, erscheint schlüssig – schließlich soll eine Prinzessin elegant, nicht bauernhaft, wirken –, aber in Zukunft wird Meghan noch viel spezifischere Sitz-Regeln befolgen müssen.

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Denn für weibliche Royals gibt es eigentlich nur eine offiziell genehmigte Sitzposition: Den "Duchess Slant" (z. Dt.: "Die Herzoginnen-Neigung"), bei dem die Beine zusammengedrückt und zur Seite geneigt werden. Elegant! Bequem? Vermutlich weniger.

Wir sind gespannt, ob sich Meghan wirklich an all diese Regeln halten wird...
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