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It's Sinday: 11 Dinge, die du nur kennst, wenn du schon mal einen One-Night-Stand hattest

03.06.18, 13:37 03.06.18, 14:51
Gunda Windmüller
Gunda Windmüller

Deine Augen sind noch geschlossen, in deinem Kopf wohnt ein Hammer. Er schlägt zu. Unaufhörlich. 

Und auf einmal rührt sich die Hand, auf der du eingeschlafen bist. Es ist nicht deine eigene Hand. Aber jetzt weißt du zumindest wieder, was passiert bist. Ein bisschen...

Ob eigentlich eher Beziehungsmensch oder Casual-Sex-Profi, One-Night-Stands haben die meisten von uns schon einmal erlebt. Und, wie wir nach einer internen Befragung bei watson auch wissen, gibt es dabei eine Abfolge archetypischer Momente, bei der jeder umgehend wissend nicken kann.

Zu unserem Sunday-Sinday haben wir diese Momente mal aufgeschrieben. Damit ihr beim nächsten Mal zumindest wisst: Ihr seid nicht allein.

Du hast nicht damit gerechnet

Eigentlich könntest du damit rechnen, denn du weißt ja, dass es immer passiert, wenn du nicht damit rechnet. 

Und doch passiert es dann wieder völlig überraschend. Dieser One-Night-Stand.

Sprich: Deine Haare sind fettig, du hast möglicherweise schon etwas länger nicht geduscht, ach ja, rasiert bist du auch nicht. Und in deiner Wohnung sieht es aus, wie es halt aussieht, wenn man AUF KEINEN FALL Besuch von fremden Menschen erwartet hat. Es bleibt also nur zu hoffen, dass er lang genug mal wegguckt, so das Zeit bleibt, zumindest den angegessenen Pizzarest unters Sofa zu kicken.

Der fremde Wohnung-Schock

"Die Wohnung eines Menschen zu betreten, ist wie ein Blick in seine Seele. Nichts lässt sich verbergen."

Was schon nahöstliche Philosophen wussten, offenbart sich als absolut zutreffend, wenn du beim One-Night-Stand in einer fremden Wohnung landest.

Und auch wenn wir, zugegeben, den Spruch oben erfunden haben, kommt es regelmäßig zu einem Schock, wenn du siehst, wie die Kurzbekanntschaft lebt.

Mittelalter-Fetisch, Met-Bier-Gläser, Poster von 50er-Jahre-Militärflugzeugen oder Bart Simpson. Alles schon geschmacksdebattierbar genug, aber wenn du dann auch noch Bartstoppel/Lippenstift im Bad findest oder – der Schock-Jackpot – Kinderspielzeug oder Familienbilder, obwohl du dachtest, der andere sei Single... dann, nun ja.

Das Klo-Problem 1

Wo ist das Klo? Immer wieder. Der andere schläft, aber wenn du nicht JETZT erfährst, wo das Klo ist, gibt es ein Unglück.

Dann traust du dich also aus dem Zimmer, um auf die Suche zu gehen und entweder landest du dann nackt in der Küche, wo du dich vor den frühstückenden Mitbewohnern übergibst, weil du es im Suff für das Bad gehalten hast, oder im Zimmer des Mitbewohners. Den du auch noch von der Uni kennst. Als deinen Dozent.

True Stories.

Das Klo-Problem 2

Und wenn du aus Versehen im richtigen Zimmer gelandet bist, gibt es dort unter Garantie kein Klopapier. Und die WC-Spülung funktioniert nicht richtig. Und du kannst von Glück reden, wenn dir dann nicht diese Geschichte passiert:

Die Mitbewohner

Wenn du herausbekommen hast, dass es Mitbewohner gibt, möchtest du denen in der Regel eher aus dem Weg gehen. Nichts unliebsamer, als sich an entspannt abhängenden Freunden des ONS-Menschen mit einem Lässigkeit vorspielenden, extralangen "Hiiiiiiii"" vorbei stehlen zu müssen.

Detektiv spielen

Wenn es zu einem ONS kommt, ist es meistens vorher nicht zum ausführlichen Austausch relevanter Biographie-Daten gekommen. Will sagen: Du bist froh, wenn du dir den Namen gemerkt hast.

Spannend also die Momente, wo du ein paar Info-Happen erhaschst. Zum Beispiel beim Blick ins Portemonnaie, wenn der andere gerade auf der Toilette ist. 

Dabei findest du einen Ausweis.

Jetzt weißt Du also, wie alt er ist. Und das er nicht so heißt, wie du dachtest…

Klamottensammlung

Du hast natürlich keine Wechselklamotten dabei. Aber es ist auf einmal sehr kalt geworden, oder es regnet, ganz egal, auf jeden Fall leiht dir dein ONS-Mensch ein paar alte Klamotten seines Mitbewohners.

Die gibst du natürlich nie zurück ("Hat sich nicht ergeben"), sondern hortest sie noch jahrelang, bis dir wieder einfällt, woher du sie hast. Wenn du in Berlin wohnst, legst du sie dann mit einem Zettel "Zum Mitnehmen! :)" in den Hausflur.

Das wie-komme-ich-hier-raus Problem 1

Ihr seid beide wach. Es war okay, aber jetzt ist halt Ende. Du sagst irgendwie "Tschüß", aber dann kannst du dich nicht mehr erinnern, wo die Wohnungstür war. Oder kriegst sie nicht auf. Du willst auf keinen Fall wieder zurück ins Schlafzimmer. Du verfluchst alle deine Entscheidungen unter Alkoholeinfluss. Oder alle deine Entscheidungen generell.

Das wie-komme-ich-hier-raus Problem 2

Du willst den ONS-Menschen loswerden, aber der macht leider keine Anstalten. Du schaust dir das eine halbe Stunde lang an, dann wirst du ungeduldig und musst kreativ werden.

Entweder schmeißt du also einfach seine Schuhe aus dem Fenster, oder du erzählst, du müsstest dringend wohin, und begleitest ihn dann nach draußen nur um nach einer Runde um den Block wieder nach Hause zu gehen. Oder du rufst einfach ein Taxi.

True stories.

Wo bin ich?

Du hast es geschafft, du hast alle deine Klamotten gefunden und sogar angezogen und jetzt stehst du irgendwo im Hellen, aber hast keine, und zwar wirklich keine Ahnung, wo du bist. Handy-Akku ist auch leer. Du musst also rumlaufen, bis du irgendwo jemand findest, den du dich traust zu fragen: Wie komme ich nach Hause?

Walk of Shame

Peinlich genug. Aber außerdem klebt dir noch der Partyglitter von gestern Abend um die Augen, und weil dein Handy-Akku ja leer ist, kannst du auch nicht checken, wie du aussiehst.

Erst als du an einem Geschäft mit breiten Schaufenstern vorbeikommst, wird dir klar, wie offensichtlich deine Aufmachung auf die nächtlichen Aktivitäten hinweist.

Du überlegst kurz, ob du dich schämen sollst, aber du lässt es.

Warum auch.

Und ihr so? Habt ihr Erlebnisse, die ihr gerne teilen möchtet? Schreibt uns! Auch gerne anonym an gunda@watson.de

Mal was ganz anderes: Gummistiefel an Politikerfüßen

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