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Bild: imago sportfotodienst

BVB gegen FC Bayern – 5 kuriose Fan-Geschichten zum Klassiker

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Oliver Kahn beißt Heiko Herrlich und kickt Stéphane Chapuisat – das sind Szenen aus dem Jahr 1999 und dieser Tage erzählen Fußball-Kommentatoren sie hoch und runter. Gerne geht es dabei auch um die zwölf gelben und die drei roten Karten aus dem Jahr 2001. Warum? Am Samstag steht er wieder an, der deutsche Clasico zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München. Das Spiel hat aber noch ganz andere Geschichten zu erzählen, zum Beispiel die Fan-Storys.

Durch den nicht immer ausgeglichenen Zweikampf, der sich in den vergangenen zehn Jahren entwickelte, verschärfte sich auch die Rivalität der Anhänger der beiden Klubs. 

Weil die Büro-Nickligkeiten und Schulhof-Scharmützel doch viel schöner sind als jeder Kung-Fu-Tritt von Oli Kahn, haben wir für euch noch fünf Klassiker-Anekdoten herausgesucht, die ihr (vielleicht) noch nicht kanntet:

Als die Bayern-Fans "Wer wird Deutscher Meister, BVB Borussia" sangen

Der BVB-Siegeszug schlug mit zwei Meisterschaften 2011 und 2012 ein wie eine Bombe. Der übermächtige FC Bayern hatte nach langer Zeit wieder einen Widersacher und durch die Republik schallte ein "Wer wird Deutscher Meister, BVB Borussia". Und das sogar in der Südkurve des FC Bayern, gesungen von Fans des Rekordmeisters. Aber was steckt dahinter?

Die Bayern-Fans sangen das Lied beim Spiel gegen den HSV am 30. März 2013. Nach zwei Meisterjahren der Dortmunder stand der FC Bayern ganz weit vorne in der Tabelle und hätte an diesem Tag die früheste Meisterschaft in 50 Jahren Bundesliga möglich machen können. Die Bayern gewannen mit 9:2 gegen den Hamburger SV, doch die Meisterschaft feierten sie an diesem Tag nicht mehr, weil der BVB auch gewann. Hohn und Spott für die Dortmunder gab es trotzdem – durch deren eigenen Song:

Wie ein Bayern-Ultra Material ins Westfalenstadion schmuggelte

In der Rückrunde der Saison 2012/2013 gab es beim Spiel zwischen BVB und FC Bayern eine der wohl kuriosesten Schmuggelaktionen der Bundesliga-Geschichte. So erzählte es zumindest mal ein Bayern-Ultra dem Magazin VICE Sports.

Weil der Fanszene des FC Bayern das Mitbringen von Trommeln, Fahnenstangen und Megaphon im Westfalenstadion verboten worden war, kamen die Ultras auf eine Idee: Einer der Fans verkleidete sich als Mitarbeiter des Dortmunder Biersponsors Brinkhoff's.

Ohne wirkliche Vorbereitung klappte der Schwindel: "Ein paar Bierfässer, eine Brinkhoff's-Cap auf dem Kopf, Firmenlogos an den richtigen Stellen und ein selbstsicheres Auftreten haben reichten, um ohne Probleme von einem Ordner durchgewunken zu werden und unser Zeug reinzubekommen", erzählte der Fan dem Magazin. Ob der Trick noch einmal klappt, dürfte mehr als fraglich sein...

Wie der Fan-Strom von oben aussieht

Die ganze Welt schaut bei diesem Gipfeltreffen der deutschen Spitzenklubs zu: Das Spiel im Westfalenstadion wurde in der vergangenen Saison beispielsweise in über 200 Ländern live übertragen. Und auch die Zuschauer reisen aus aller Welt an, um das Duell der Giganten hautnah im Stadion zu verfolgen.

Im Jahr 2015 hat die ZDF-Sendung Terra X mit Hilfe der Postleitzahlen der Stadionbesucher die Wege sichtbar gemacht, übr die die über 80.000 Fans zum Westfalenstadion anreisten. Heraus kam eine tolle Sicht von oben.

Als Sprayer heimlich ein BVB-Logo in der Allianz-Arena sprühten

Vor Jahren ging ein Video viral, das vermummte BVB-Fans zeigt, die bei Dunkelheit vermeintlich in die Allianz-Arena einbrechen, durch die Gänge der Heimspielstätte des FC Bayern hetzen und schließlich an eine Wand das Logo des BVB sprayen. 

Bei der Aktion handelte es sich um eine Guerilla-Marketing-Aktion um eine Sprühkreide zu promoten. 

Als die gesamte Allianz Arena gegen den FC Bayern sang

Es gab nur wenige Sternstunden von 1860 München in der Allianz Arena: Eine davon war das Spiel zwischen den Löwen und dem BVB in der zweiten DFB-Pokalrunde. 71.000 Zuschauer, davon um die 15.000 Dortmunder, ließen die Allianz Arena so laut beben, wie selten. 

Am Ende gewann der BVB in der Verlängerung mit 2:0. Doch statt dem Ergebnis ist vielen Fans nur ein Wechselgesang im Kopf geblieben: Die über 70.000 Fans stimmten gemeinsam zum Wechselgesang gegen den roten Arena-Besitzer an...

(bn)

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