Phantasialand
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Diese 9 Punkte nehmen dir deine Angst vor der Achterbahn

06.04.18, 13:58 07.09.18, 17:53

Angst vor der Achterbahn? Damit bist du nicht allein! Bei einer nicht repräsentativen Umfrage in unserer Redaktion haben wir schnell herausgefunden, dass fast die Hälfte von uns Bammel vor der Bahn hat. Außerdem wurde auch gleich mit einem alten Vorurteil aufgeräumt: Männer hatten genauso oft Bedenken, durch 360-Grad-Loopings gejagt zu werden wie Frauen.

Deshalb ist es allerhöchste Achterbahn, dass dir watson.de mit dieser ultimativen Liste die Angst nimmt.

Unsere unerschrockenen Adrenalin-Junkies haben all ihre Erfahrungen und Erlebnisse zusammengeworfen. Außerdem haben wir uns noch durch die umfangreichen Studienergebnisse eines Professors von der Harvard Medical School gewühlt: Er hatte im Auftrag eines Freizeitparks erforscht, was wirklich hilft!

Höhenangst? Kein Problem!

Viele Achterbahnen sorgen durch ihre Höhe für zusätzlichen Nervenkitzel – aber es gibt eine einfache Regel: Bei Höhenangst immer eine Achterbahn mit Abschussmechanik wählen. Diese Achterbahnen verzichten völlig auf einen langsamen Aufstieg am Anfang, sondern starten gleich voll durch.

Achterbahnen mit Abschussmechanik sind auch deshalb ideal für den Einstieg, weil dir keine Zeit zum Bereuen bleibt. Rein, Vollgas, raus! Und wenn du unseren folgenden Tipp berücksichtigst, wird es noch einfacher:

Zähl die Zeit!

Eine Achterbahnfahrt dauert keine Ewigkeit – kann sich aber so anfühlen. Stopp deshalb am besten vorher die Zeit, wie lange eine Runde dauert. Wenn du dann im Kopf die Sekunden zählst, weißt du immer genau, wie lange deine Runde noch geht. Auf die Weise hat plötzlich aufkommende Panik keine Chance.

Denn du weißt genau, dass es nur noch 10, 9, 8, 7, 6, 5… Sekunden dauert, bis du mit weichen Knien, aber einem unglaublich guten Gefühl wieder draußen bist.

Schrei, so laut du kannst!

Lass alles aus deinen Lungen und schrei so laut wie alle anderen – denn damit lässt du all deine Emotionen und das ganze aufgestaute Adrenalin in dir frei. Schon allein, um nochmal ungehemmt schreien zu können, wirst du dich direkt danach wieder in die Schlange stellen.

Außerdem ist „Schrei, so laut du kannst“ eine Songzeile von Tokio Hotel. Und welcher Gott würde zulassen, dass man stirbt, während man etwas tut, was in einem Song von Tokio Hotel vorkommt? Eben.

Tausch dich mit anderen aus

Lass deinen Freunden gern den Vortritt: Nach ihrer Fahrt können sie dir dann erzählen, worauf du achten solltest. Auf die Weise kannst du dich noch besser vorbereiten (und hast auch gleich noch den Beweis, dass die Fahrt nicht so schlimm wird, wie du vermutlich befürchtest). Außerdem kannst du natürlich jederzeit die Mitarbeiter des Freizeitparks fragen, welche Achterbahn sie dir für den Einstieg empfehlen würden.

Außerdem ist YouTube dein Freund: von nahezu jeder Achterbahn wirst du ein POV-Video finden. Beachte dabei aber, dass diese Videos meistens aus der ersten Reihe gedreht wurden – genau dort solltest du dich aber erstmal nicht hinsetzen:

Ab in die Mitte!

Für deine erste Fahrt solltest du dich am besten in die Mitte setzen: Für den Blick in den Abgrund aus der ersten Reihe bist du noch nicht bereit (aber das kommt noch, keine Bange!) und in den hinteren Sitzreihen fühlt es sich so an, als ob die Bahn nach gaaaaanz leicht nach oben hüpfen, sobald sie über einen Hügel brettern. 

Aber das ist natürlich nur die Fliehkraft, der Wagen bleibt die ganze Zeit bombenfest auf den Schienen, versprochen.Idealerweise sitzt du also in der Mitte des Wagens – und inmitten von Freunden! Denn was besonders gut hilft ist:

Händchen halten – oder Oberschenkel kneifen

Wenn deine Partnerin bzw. dein Partner dabei ist, dann mach sie oder ihn schonmal darauf gefasst, dass danach die Finger schmerzen werden oder ein blauer Fleck den Oberschenkel ziert. Aber hey, niemand hat gesagt, dass es einfach werden würde, eine Beziehung mit euch zu führen!

Falls du mit deinem Love Interest Achterbahn fährst und ihr dabei zum ersten Mal Händchen haltet, dann schreibt uns unbedingt: Wir machen daraus eine Story – und mit ein wenig Glück kauft uns dann Sat.1 die Rechte daran ab und macht einen TV-Movie daraus. Mögliche Arbeitstitel: „Looping der Leidenschaft“, „Achterbahnfahrt der Gefühle“ oder „Junger Mann zum Mitreißen gesucht“.

Achterbahnen sind kontrollierte Angst

Achterbahn-Architekten haben erst dann einen geilen Job abgeliefert, wenn ihre Kreation Angst einjagt oder zumindest Ehrfurcht einflößt – immerhin geht es um den ultimativen Nervenkitzel. Eben deshalb werden Achterbahnen extrem kontrolliert und bis ins kleinste Detail getestet. Deshalb kannst du dir einer Sache völlig sicher sein:

Alle kommen lebend wieder raus

Oft ist es bloß die Angst vor dem Kontrollverlust, die uns dazu bringt, Dinge als weit gefährlicher einzuschätzen, als sie wirklich sind: Obwohl beim Autofahren immer wieder Unfälle passieren, fühlen wir uns dort weit sicherer, weil wir durch unsere Hände am Lenkrad die Kontrolle über die Situation haben. In der Achterbahn hingegen lassen wir uns auf ein Abenteuer ein, auf das wir keinen Einfluss haben.

US-Statistiken zeigen aber, dass Freizeitparks viel sicherer als Straßenverkehr sind: Der Weg mit dem Auto zum Freizeitpark ist also schon die gefährlichste Sache, die du an diesem Tag machst – und davor hast du doch auch keine Angst, oder?

 Diese Zahl reduziert sich außerdem noch weiter drastisch, weil nahezu alle Unfälle darauf zurückzuführen sind, dass die Regeln nicht beachtet wurden. 

Lies dir deshalb vor Fahrtantritt die Regeln am Eingang der Achterbahn durch und die Wahrscheinlichkeit sinkt auf 1: 1,5 Milliarden. Du gewinnst also eher 10 Mal im Lotto, als dass du mit der Achterbahn verunglückst.

Ein Schritt nach dem anderen

Fast alle Freizeitparks haben zwei oder mehrere Achterbahnen – übertreib es deshalb zu Anfang nicht und taste dich langsam vor.

So, und jetzt ab mit dir! Wir wollen Achterbahn-Selfies von dir in den Kommentaren unter diesem Beitrag, auf Facebook, Twitter oder Instagram sehen <3

Falls du aber nach wie vor keinen Bock auf Achterbahnen haben solltest, freuen wir uns auch auf Selfies von dir aus der Geisterbahn, Kettenkarussell, mit Zuckerwatte in der Hand oder bei einer entspannten Portion Pommes - immerhin gibt es in Freizeitparks viel mehr zu erleben als "nur" Achterbahnen. 

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