International
FILE PHOTO: Syria Democratic Forces (SDF) fighters walk on the rubble of damaged shops and buildings in the city of Manbij, in Aleppo Governorate, Syria, August 10, 2016. REUTERS/Rodi Said/File Photo

Kämpfer des Militärbündnisses SDF, zu dem auch die kurdischen Miliz YPG gehören, bei einem Einsatz in Manbidsch. Bild: reuters

Syrische Kurden bitten Assad um Hilfe gegen die Türkei

Vor einer drohenden Offensive der Türkei im Norden Syriens hat die syrische Armee Truppen in die bisher von Kurden beherrschte Stadt Manbidsch verlegt. Das Generalkommando der Armee teilte am Freitag mit, dass die Truppen ihrer Verpflichtung nachkämen, die staatliche Souveränität auf dem gesamten syrischen Staatsgebiet sicherzustellen.

Die Türkei sieht die YPG als Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und damit als Terrororganisation. Die Kurden kontrollieren große Gebiete im Norden Syriens an der Grenze zur Türkei. Vor der Verlegung der Truppen hatten die kurdischen Milizen die Regierung in Damaskus um Hilfe gebeten. Angesichts der Bedrohung durch die Türkei, in Nordsyrien einzumarschieren, forderten die Kurden die syrische Armee auf, ihre Truppen nach Manbidsch zu senden, hieß es in einer Mitteilung der YPG.

Die kurdischen Milizen sind enge Verbündete der USA in Syrien. Beobachter schätzen, dass ein Angriff der Türkei durch den von US-Präsident Donald Trump angekündigten Abzug der US-Truppen in Syrien begünstigt wird. Nach einem Bericht des US-amerikanischen Sender ABC könnte der Truppenabzug jedoch mehrere Monate dauern.

(pb/dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Fotograf postet dieses Trump-Foto – die Reaktionen sind großartig

US-Präsident Donald Trump war gerade von Charlotte im Bundesstaat North Carolina wieder beim Weißen Haus angekommen, als ein Fotograf des Weißen Hauses abdrückte. Das Bild wurde schließlich auf Twitter von der Seite "White House Photos" veröffentlicht.

Es scheint, als ob der Präsident seine Haare streng zurückgegelt hätte, wobei es laut dem Weißen Haus der Wind gewesen ist, der für die Frisur gesorgt haben soll. Zudem wirkt Trumps Teint irgendwie ungleichmäßig. Doch seht selbst:

Kurze Zeit später …

Artikel lesen
Link zum Artikel