In this Thursday, Oct. 4, 2018, photo, a man walks past the Sabuk Nusantara 39 ship which was swept ashore by the tsunami in Wani village on the outskirt of Palu, Central Sulawesi, Indonesia Indonesia. A week after the magnitude 7.5 quake and tsunami hit central Sulawesi, the crew of the ferry remain on board, waiting for an assessment team to arrive and decide if the ship, its propeller jutting out over the waterfront, could be put back to sea. (AP Photo/Dita Alangkara)

Im Dorf Wani in der Nähe der indonesischen Stadt Palu wurde inmitten der Zerstörung ein Schiff angeschwemmt. Bild: Dita Alangkara/AP

Mehr als 1550 Tote nach Tsunami-Katastrophe in Indonesien – 11 Länder wollen helfen

Eine Woche nach den Erdbeben und dem Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi wird immer klarer, wie dramatisch die Ausmaße der Katastrophe dort sind.

Seit Tagen wurden keine Überlebenden mehr unter den Trümmern entdeckt. Am heutigen Freitag läuft eine vorläufige Frist für die Rettungseinsätze ab. Danach gelten die Chancen als sehr gering – und viele traumatisierte Familien dürften allmählich traurige Gewissheit haben.

Elf Länder, darunter Australien, Großbritannien und die USA hätten bisher Flugzeuge mit Hilfsgütern in die betroffenen Gebiete gesendet. Indonesien nimmt nach Angaben des Katastrophenschutzes nur Hilfe in Form von Zelten, Wasseraufbereitungsanlagen, Generatoren und medizinischer Unterstützung an.

Die Europäische Union stellte nach eigenen Angaben zunächst 1,5 Millionen Euro Nothilfe zur Verfügung.

(pb/dpa)

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